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Nordwestmecklenburg Das Heilige dieser Nacht
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20:46 22.12.2017

Nun ist es vorbei – das Hetzen und Rennen. Nun kehrt Ruhe ein. Die Briefe und WhatsApp-Nachrichten sind geschrieben und angekommen, die Gäste auch; die Ware Weihnachten ist im Kalender zur wahren Weihnacht geworden. Weltweit leuchten in diesen Tagen Lichter und Kinderaugen in den Stuben, begegnen sich Verwandte und Freunde, machen sich Menschen überall auf den Weg in ihre Kirchen, um die Geburt von Jesus zu feiern. Dieses Fest überdauert seit Jahrhunderten alle Widrigkeiten unseres Erdballs.

Sigrid Susanne Awe,

Gemeindepädagogin der Kirchengemeinde Herrnburg

Auch, wenn die Briten die EU und die Katalanen Spanien verlassen wollen, Donald Trump und andere Präsidenten nationalistisches Denken in den Köpfen verbreiten – der Heilige Abend als Zeugnis des christlichen Glaubens führt Völker und Menschen zusammen. Er verbindet Verfeindete, Verlorene, Geschiedene, Alte und Junge, Reiche und Arme, Kranke und Gesunde; die amerikanische Ärztin mit dem äthiopischen Schuhputzer, den russischen Astronauten mit dem Bergarbeiter in Bolivien, den Blogger mit dem Buchbinder. Der Glaube an Gottes Sohn überwindet Grenzen und Vorurteile.

Alle Christen sind eingewoben in einen Teppich, der die Welt umspannt. Vielleicht wird der Glaube unterschiedlich verstanden und gelebt, aber einer der Grundpfeiler verbindet uns: Jesus, der in ärmlichen Verhältnissen zur Welt kam und seine göttliche Weisheit und Macht als Erwachsener gezeigt hat. Er ist vor circa 2000 Jahren Menschen unterschiedlichster Schichten begegnet und so ist es auch heute. In allen Ländern der Erde gibt es Menschen, die die Geburt von Jesus als „wunderbarem Ratgeber . . . und Friedensfürst“ (Jesaja 9,5), als „Sohn Gottes“ (Johannes 1,49), als „Licht der Welt“ (Johannes 8,12), als „Herrn der Herrlichkeit“ ( 1. Korinther 2,8) und damit die Erfüllung göttlicher Vorhersehung feiern. Wie Wunder – voll!! Stimmen wir also ein in die „Stille Nacht, heilige Nacht . . .“.

LN

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