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Nordwestmecklenburg Diakoniewerk eröffnet Kita-Container
Lokales Nordwestmecklenburg Diakoniewerk eröffnet Kita-Container
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20:21 11.12.2015
Diakoniewerks-Geschäftsführerin Kirsten Balzer und Bürgermeister Erhard Huzel unterhalten sich vor den Kita-Containern in Herrnburg.

Das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg hat Kita-Container in Herrnburg aufgestellt. 42 neue Betreuungsplätze können so entstehen.

In den Containern hinter der Evangelischen Integrativen Kindertagesstätte „Peermoor“ finden ab Januar Kinder ab einem Jahr übergangsweise Platz — bis das Diakoniewerk eine neue Kita in Herrnburg gebaut hat. „Die Vorplanungen dafür laufen“, sagt Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg. Wie berichtet, will die gemeinnützige GmbH die Kindertagesstätte auf einem Grundstück neben dem Regenbogenspielplatz in Herrnburg bauen. Wann, das steht noch nicht fest. Kirsten Balzer erklärte gestern während eines Treffens in der Kita „Peermoor“: „Wir müssen auf den Förderbescheid warten und wissen nicht, wann er kommt.“ Wenn der Bescheid komme, sei das Diakoniewerk gut vorbereitet. Die Gemeindevertretung hat nach Auskunft des Lüdersdorfer Bürgermeisters Erhard Huzel (CDU) bereits den Beschluss gefasst, dass es das Baugrundstück bekommen soll. Kirsten Balzer rechnet mit Baukosten zwischen 1,9 und 2 Millionen Euro.

Erhard Huzel begrüßt die Aktivitäten des Diakoniewerks. Er sagte gestern: „Es dient der Gemeinde, wenn eine gute Infrastruktur vorhanden ist. Dazu gehören Kindergarten- und Krippenplätze.“ Mit der neuen Kita werden 69 Betreuungsplätze entstehen: 45 für Mädchen und Jungen im Kindergartenalter, 24 für Krippenkinder.

Die Kita „Peermoor“ bietet 105 Betreuungsplätze, davon 24 in der Krippe. Sie sind belegt. Eltern können sich ans Diakoniewerk und ans Amt Schönberger Land wenden, wenn sie ihren Nachwuchs auf eine Warteliste setzen wollen.

Mit den Kita-Containern als Übergangsquartier und den Plänen zum Bau der neuen Kindertagesstätte reagiert das Diakoniewerk auf eine große Nachfrage in der Gemeinde Lüdersdorf. Die gibt‘s auch in der Nachbarkommune Selmsdorf. Dort baut das Diakoniewerk bereits eine Kita mit 72 Plätzen für Kinder im Alter von drei Monaten bis sechs Jahren. Die EU unterstützt das Projekt mit 500000 Euro.

„Der Bau geht gut voran. Wir sind weiter als geplant“, erläuterte Kirsten Balzer gestern. Wenn das Wetter offen bleibe, werde im Winter weitergebaut. Eine Eröffnung im Herbst kommenden Jahres wird dadurch immer wahrscheinlicher. „Wir haben schon eine gut gefüllte Warteliste“, sagte Regina Pfuhl, Geschäftsbereichsleiterin für Kitas und Frühförderung bei der Diakonie.

Gemeinnützige GmbH
Das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiter. Die gemeinnützige GmbH ist nach eigenen Angaben Träger von über 60 Einrichtungen und Diensten, die sich stark machen für Menschen mit Unterstützungsbedarf und diejenigen, die von der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Das Diakoniewerk schafft Wohn-, Arbeits- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Behinderungen, betreibt auch Seniorenpflegeeinrichtungen und Kitas. Es ist Träger der Evangelischen Inklusiven Schule „An der Maurine“ in Schönberg sowie einer Ersatz- und Förderschule in Grevesmühlen.

Jürgen Lenz

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