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Diamant-Wohnpark: Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen Die Verantwortlichen warten nur noch auf die Baugenehmigung für die Konzepthäuser /...

Grevesmühlen Diamant-Wohnpark: Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen Die Verantwortlichen warten nur noch auf die Baugenehmigung für die Konzepthäuser / Planungen für die Anlage auf dem ehemaligen Industrie-Gelände ziehen sich seit 2011 hin

Nun soll es endlich losgehen: Die Bauarbeiten für den neuen Solarwohnpark auf dem Gelände des ehemaligen Diamant-Werkes beginnen noch in diesem Jahr.

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Seit dem Abriss des ehemaligen Diamant-Werkes vor vier Jahren liegt die Fläche brach.

Quelle: Jana Franke

Grevesmühlen. Nun soll es endlich losgehen: Die Bauarbeiten für den neuen Solarwohnpark auf dem Gelände des ehemaligen Diamant-Werkes beginnen noch in diesem Jahr. Ursula Arndt aus München, zuständig für die Vermarktung des Projektes, bestätigt, dass noch 2016 der Spatenstich erfolgen wird. „Einen genauen Termin für den Baustart kann ich noch nicht nennen. Aber wir sind hinterher, schnellstmöglich loslegen zu können“, so Arndt. Die Baugenehmigung für die Punkthäuser liege bereits vor. In den nächsten Tagen erwarte man auch grünes Licht für den Bau der zwei Konzepthäuser. „Es gab nochmal eine Planänderung mit den Laubengängen“, erklärt Arndt die Verzögerung.

 

LN-Bild

So sollen die zwei Konzepthäuser des Diamant-Wohnparks aussehen. Sie werden vom Mecklenburgischen Pflegedienst betrieben.

Quelle:

Es wird noch in diesem Jahr der erste Spatenstich erfolgen.“Ursula Arndt, Ver-

markterin aus München

Anlage ist Millionenprojekt

10 Millionen Euro soll der Bau des Wohnparks auf dem ehemaligen Diamant-Gelände in etwa kosten. 48 Eigentumswohnungen sind in den vier Punkthäusern geplant. Hinzu kommen zwei Konzepthäuser, die vom Mecklenburgischen Pflegedienst betrieben werden.

2011 wurden die Ideen für den Solarwohnpark bereits vorgestellt. Über fünf Jahre später soll der Bau endlich beginnen.

Das mehr als zehn Millionen Euro teure Projekt des Münchener Investors Reinhold Dierkes ist bereits seit fünf Jahren geplant. Doch bisher scheiterte die Umsetzung entweder am Votum der Stadtvertreter oder an der fehlenden Finanzierung. Doch nun soll es endlich vorangehen. „Wir haben bereits vier feste Reservierungen für die Eigentumswohnungen“, sagt Ursula Arndt. „Damit verpflichtet sich der Bauherr, die Wunschwohnungen bereitzustellen. Das zeigt, dass es losgeht.“ Die Wohnungen können gekauft und später wohl auch gemietet werden. Es gebe bereits über 60 Interessenten aus Grevesmühlen, dem Landkreis Nordwestmecklenburg und auch schon aus Hamburg. Dabei ist das Projekt bislang nur regional beworben worden. „Wir wollten den Grevesmühlenern und den Menschen aus dem Kreis den Vorrang geben. Doch mit Baubeginn wird der Wohnpark auch außerhalb des Kreises vermarktet“, erklärt Arndt und betont: „Dann werden die Wohnungen wohl sehr schnell vergeben sein.“ Daher empfiehlt sie allen Interessierten aus der Region, sich noch jetzt rechtzeitig eine Wunschwohnung zu reservieren.

Geplant sind vier Punkthäuser mit jeweils zwölf Eigentumswohnungen (Zwei-Raum-Wohnungen) sowie zwei Konzepthäuser, die vom Mecklenburgischen Pflegedienst betrieben werden. „Das ist die soziale Komponente. Betroffene, die womöglich in den neuen Wohnungen leben, haben kurze Wege zur Pflegestelle“, erklärt Arndt das betreute Wohnen als Dienstleistungskonzept. Alle Wohneinheiten werden barrierefrei erreichbar. Zudem soll das Vorhaben umweltfreundlich umgesetzt werden. Dafür sind Stellplätze für Elektroautos vorgesehen, die sich die künftigen Bewohner der Anlage teilen. Der Strom für die E-Autos kommt aus den hauseigenen Solaranlagen. Der Wohnpark soll etwa 18 bis 22 Monate nach Baustart fertiggestellt sein, meint Peter Robst vom gleichnamigen Immobilienbüro in Grevesmühlen.

Im Jahr 2012 war das ehemalige Diamant-Werk in der Karl-Marx-Straße in Grevesmühlen abgerissen worden. Zu DDR-Zeiten hatten an diesem Industrie-Standort Hunderte Frauen Kleidung für den Export genäht, später richteten dort Vereine und Parteien ihre Büros ein. Seit dem Abriss vor vier Jahren liegt die Fläche brach. An einigen Ecken wird das Areal als Müllablageplatz missbraucht. Vor allem Gartenabfälle und Grünzeug werden unerlaubt entsorgt.

Daniel Heidmann

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