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Nordwestmecklenburg Die Region putzt sich raus
Lokales Nordwestmecklenburg Die Region putzt sich raus
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18:30 08.04.2017
Halina Stark (links) und Jutta Jancker waren gestern in Sankt Nikolai in Grevesmühlen dabei, die Bänke vom Staub zu befreien. 15 Männer und Frauen der Kirchengemeinde waren im Einsatz.

Manuela Harder war sichtlich erstaunt. 45 Männer, Frauen und Kinder standen gestern Vormittag auf dem Parkplatz am Ploggensee in Grevesmühlen beim Start der Frühjahrsputzaktion. „Wir machen das zum 25. Mal, aber so viele hatten wir selten“, so die Bauamtsleiterin, die die Arbeiten koordinierte. An mehr als einem Dutzend Stellen im Stadtgebiet waren die Freiwilligen im Einsatz. Und Arbeit gab es mehr als genug. „Unglaublich, was hier alles rumliegt“, sagte Thomas Kirsch, der mit seinem Sohn Odin (6) am Ufer des Ploggensees unterwegs war. Die beiden hatten gerade einmal 50 Meter des Seeufers abgesucht „und schon einen halben Müllsack voll“. Der 39-Jährige ist leidenschaftlicher Angler und gehört zur Ortsgruppe II in Grevesmühlen. „Wir Angler lassen nichts liegen, wir wollen schließlich beim nächsten Mal auch nicht auf einem Müllplatz sitzen.“

Die Resonanz auf den Aufruf zum Frühjahrsputz war selten so groß wie an diesem Wochenende. In Grevesmühlen waren es 45 Teilnehmer.

In der Grevesmühlener Kirche waren derweil Jutta Jancker und Halina Stark dabei, den Staub von den Bänken zu wischen. „Auch wenn es hier viele Veranstaltungen gibt, der Staub ist immer da“, sagt Jutta Jancker, die ebenso wie Halina Stark seit etlichen Jahren beim Kirchenputz mithilft. Insgesamt 15 Männer und Frauen waren gestern in Sankt Nikolai dabei, als Küsterin Ulrike Flügel dort die Aktion startete.

In Klütz war Küster Hans-Joachim Leopold mit vier Damen der Kirchgemeinde dabei, den „Winterstaub abzuwischen und alles schick für Ostern zu machen“. Im Anschluss gab es Erbsensuppe für die fleißigen Helfer.

In Roggenstorf gab es in diesem Jahr nicht nur etwas aufzuräumen, Hier waren gestern viele Helfer dabei, den neuen Spielplatz in der Gemeinde aufzubauen. 35 Männer und Frauen waren dabei. „15 haben den Spielplatz aufgebaut“, so Bürgermeister Bernardus Straathof. „12000 Euro haben die Geräte gekostet, 2000 Euro sind durch Spenden reingekommen. Das ist eine tolle Sache.“ Am kommenden Wochenende sollen die Arbeiten am Spielplatz fortgesetzt werden. Die übrigen Teilnehmer befreiten die Wege und Straße von Unrat. Vier Kubikmeter Müll kamen dabei zusammen – zehn weniger als noch vor einem Jahr.

Michael Prochnow

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