Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Nordwestmecklenburg Diebe räumen Reifenlager leer
Lokales Nordwestmecklenburg Diebe räumen Reifenlager leer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:21 22.10.2013
Steffen Bönig steht vor den leeren Paletten. Hier lagerten bis Freitag noch etwa 50 sogenannte Packerräder. Quelle: Maik Freitag
Upahl

Steffen Bönig, Werkstattleiter der Landtechnik Vertrieb- und Dienstleistungen Bernhard Krone GmbH in Upahl, reibt sich verwundert die Augen. Es ist kurz nach halb sieben morgens. Arbeitsbeginn. „Wo sind denn die beiden Traktorenräder?“, stellt der 44-Jährige seinem Kollegen am Montagmorgen die Frage, geht aber trotzdem, ohne eine Antwort zu bekommen, zum normalen Arbeitsprozess an seinem Rechner im Büro über. „Für mich war eigentlich klar, dass die Räder am Freitagabend von meinen Kollegen in die Halle gestellt worden sind“, erläutert Bönig. Die beiden vorderen Räder gehören zu einem Traktor, der im Kundenauftrag repariert werden soll. „Wir hatten sie vor die Halle gestellt, wo wir auch zwei weitere eingelagerte Traktorenreifen sowie einige Paletten mit sogenannten „Packerrädern“ für die Bodenbearbeitungs- und Saatmaschinen stehen hatten. Etwa 50 Stück“, erklärt der Wismarer.

Doch die sind alle weg, wie sich nur Minuten später herausstellt. Auf der Suche nach Spuren entdecken die Betriebsangehörigen auch ein Loch im hinteren Zaun und rufen die Polizei. Die Beamten stellen einen Räderdiebstahl im großen Rahmen fest. „Die Diebe haben mit einem Lkw mehrere hundert Meter weiter gestanden, die Reifen über drei Grundstücke bis dahin transportiert und schließlich abgefahren“, erklärt Steffen Bönig, der mit den Beamten zusammen einen Trampelpfad von der Firma bis zur möglichen Lkw-Stellfläche entdeckt. Wie sie das angestellt haben, ist ihm schleierhaft. Ein „Packerrad“ wiegt etwa 80 Kilogramm, ein Traktorrad zwischen 150 und 200 Kilogramm. „Wenn ich ein Rad über diese Entfernung schleppe, bin ich fix und alle. Bei den vier großen Rädern brauchte man wenigstens vier starke Männer“, ist sich der 44-Jährige sicher und glaubt: „Das hier muss jemand vorher ausgekundschaftet haben. So etwas ist genau geplant.“ Die Hoffnung, auch nur einen Reifen wiederzusehen, hat der Werkstattleiter indessen nicht.

Maik Freitag

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Dass das Land in Person des Amtes für Raumordnung den Plänen der Stadt Grevesmühlen für die Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofes einen Riegel vorgeschoben hat, ...

22.10.2013

Die Kommune plant, auf dem Schafstall im Ortsteil Tüzen eine Fotovoltaikanlage bauen.

22.10.2013

Das Gremium sollte eigentlich am kommenden Montag im Grevesmühlener Rathaus tagen. Fraktionen kritisieren Informationspolitik der Verwaltung.

22.10.2013