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Nordwestmecklenburg Dietrich Neick kandidiert erneut als Amtsvorsteher
Lokales Nordwestmecklenburg Dietrich Neick kandidiert erneut als Amtsvorsteher
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18:27 10.06.2016

Dietrich Neick (FWK) stellt sich am Montag für den Posten des Amtsvorstehers zur Wahl. Das bestätigte der Bürgermeister von Kalkhorst auf Nachfrage. „Ich werde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kandidieren“, so Neick. Der 60-Jährige, der bereits von 2005 bis 2014 mit kurzer Unterbrechung Amtsvorsteher war, sei in den vergangenen Wochen mehrfach von Abgeordneten, Verwaltungsmitarbeitern und Bürgern bezüglich der vakanten Stelle angesprochen worden. Nun kommt er dem Wunsch nach. „Ich habe dieses Amt schon zwei Mal in schweren Zeiten übernommen und weiß, was auf mich zukommt. Doch ich traue mir das zu.“

Nach dem nicht ganz freiwilligen Rücktritt von Amtsvorsteherin Renate Menzel und dem für den 1. September angekündigten Wechsel der Leitenden Verwaltungsbeamtin Katrin Pardun zum Finanzministerium in Schwerin, sieht Neick das Amt Klützer Winkel in einer „besonderen Situation“. Auch deshalb habe er beschlossen, sich zur Wahl zu stellen. 2014 hatte er noch aus privaten Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. „Ich wollte eigentlich nicht mehr. Aber ich denke, dass dem Amt jetzt Erfahrung gut tun würde“, so Neick.

Welche Kandidaten neben dem Kalkhorster Bürgermeister zur Wahl im Amtsausschuss antreten, sei noch nicht klar, wie Christian Schmiedeberg (CDU) sagte. Der stellvertretende Amtsvorsteher und andere Ausschussmitglieder haben sich gestern Abend noch einmal bei einem Treffen beraten. Unter anderem ging es darum, ob man einen gemeinsamen Kandidaten zur Wahl stellt, ob der Anwärter vorzugsweise ein Bürgermeister des Amtsbereichs sein sollte oder ob sogar ein externer Kandidat infrage kommt. „Ich könnte mir gut vorstellen, jemanden von außerhalb zu nehmen“, verriet Schmiedeberg vorab.

Diese Variante ist für Kalkhorsts Bürgermeister Dietrich Neick (FWK) überhaupt keine Option. „Ich lehne die Lösung von außerhalb ab. Wir sollten alle Manns genug sein, unser Amt alleine zu führen.

Alles andere wäre ein Armutszeugnis für das Amt Klützer Winkel“, stellt er klar. Wie hoch seine Chancen auf eine erfolgreiche Wahl im Amtsausschuss sind, mag Neick nicht einschätzen. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Rückhalt jedes Ausschussmitglieds habe. Doch mit dem Großteil der Mitarbeiter bin ich damals gut ausgekommen.“

heid

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