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Nordwestmecklenburg Durch die schöne Natur der Insel Poel
Lokales Nordwestmecklenburg Durch die schöne Natur der Insel Poel
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20:20 11.08.2015
Der Hafen und der Leuchtturm von Timmendorf. Quelle: Anne Kubik

Die Insel Poel ist nicht nur ein Eldorado für Vögel, sondern auch für Radfahrer. Startpunkt ist die „Inselhauptstadt“ Kirchdorf, wo es mehrere Fahrradverleihe gibt. Auf dem Weg von der Wismarschen Straße nach Gollwitz liegt das Inselmuseum, das jährlich rund 10000 Besucher in Ausstellungsräume und zu Veranstaltungen lockt. Nebenan im Findlingsgarten können sich Besucher mit der Geologie des Eilands auseinandersetzen. Anschließend der Hauptstraße folgen, links abbiegen und über Vorwerk nach Gollwitz radeln. Die Landstraße ist kaum befahren und bietet einen schönen Blick über die Felder aufs Meer.

Nach knapp vier Kilometern in Gollwitz geht‘s am Teich mit dem gestrandeten Kutter „Elfriede“ vorbei zum Strand. Die Badestelle am Naturschutzgebiet ist mit Spielgeräten, Volleyballnetz und Eiswagen ausgestattet. Zudem ist ein Fernglas installiert, mit dem Naturliebhaber etwa die kleine Insel Langenwerder mit ihren tierischen Bewohnern auskundschaften können. Ein kleines Stück zurückfahren und dem Holzschild zum Schwarzen Busch folgen.

Der Waldweg bietet nicht nur Schatten und Abkühlung, sondern auch einen Rastplatz mit toller Aussicht. Auf geschnitzten Holzfischen können Kinder wippen. Ansonsten dem Weg immer geradeaus folgen. Der Ort Am Schwarzen Busch bietet etliche Cafés, Restaurants, Spielgeräte und einen langen, flachen Sandstrand. Verweilen kann man hier aber auch auf der Minigolfanlage. Anschließend den Weg entlang der Küste in Richtung Timmendorf nehmen.

Rein ins Rethmoor! Der Weg ist zunächst befestigt. Allerdings zwingt wenig später eine Düne zum Absteigen und Schieben. Durch den Strandsand ist es mit dem Rad etwas beschwerlich. Danach führt ein Feldweg weiter nach Timmendorf. Der Leuchtturm weist den Weg. Entlang schöner Reetdachhäuser zum Hafen fahren, das Rad abstellen und den Blick schweifen lassen. Ob flanieren, fotografieren, toben, baden oder schlemmen — der Ort bietet Abwechslung. Nach der Pause wieder umdrehen und in Richtung Wangern fahren.

Den Schildern zum Strand folgen. Der Ausblick ist toll: Von hier aus ist die Hansestadt Wismar gut erkennbar. Davor liegt das Naturschutzgebiet Fauler See/Rustwerder, das 136 Hektar umfasst. Dieses Gebiet ist ein wichtiger Brut- und Rastplatz für viele Tierarten — von Wechselkröte bis Austernfischer.

Zurück nach Hinter Wangern fahren, hier rechts nach Wangern abbiegen. Nach Kirchdorf sind es nur noch 2,5 Kilometer. Beim Ortseingang lohnt ein Abstecher zur Inselkirche, die bereits von Weitem zu sehen ist. Von hier führt ein Weg auf einen Hügel, von dem aus der Fischerei- und Sportboothafen bequem erreichbar ist.

Anne Kubik

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