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Nordwestmecklenburg Ein Dach, mehrere Funktionen
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20:10 29.06.2017

Nicht immer hält der Sommer hierzulande, was sein Name verspricht. Wenn ein plötzlicher Regenguss den Plänen für die Grillparty einen Strich durch die Rechnung macht oder wenn die Abende doch etwas kühler ausfallen, muss ein Wetterschutz für die Terrasse her. Mit einer soliden Bedachung, nach Wunsch ergänzt um einen seitlichen Wind- und Sonnenschutz, können die Bewohner auch bei launischem Wetter ihre grüne Oase genießen. Besonders praktisch sind Terrassendächer, die nicht nur Schatten spenden oder vor Regen schützen, sondern gleichzeitig umweltfreundliche Energie erzeugen - integrierte Solarkollektoren machen es möglich. Sie gewinnen Ökostrom übrigens nicht nur, wenn die pralle Sonne scheint. Eine normale Tageslichtausbeute reicht bereits aus, um Energie zu gewinnen und sich von externen Versorgern unabhängiger zu machen.

Wer ohnehin eine Überdachung der Terrasse plant, kann mit der Solarproduktion gleich einen doppelten Nutzen erzielen. Denn durch die eigene Stromgewinnung und die damit eingesparte externe Energie macht sich das neue Terrassendach mit der Zeit von selbst bezahlt. Und damit auch abends nach Einbruch der Dunkelheit noch Solarstrom zur Verfügung steht, wird die Überdachung mit einem Energiespeicher kombiniert. So gibt es auf dem Markt Komplettsysteme aus einer Hand, mit denen sich bis zu 90 Prozent der Stromkosten im Haushalt einsparen lassen. Lediglich der Energiebedarf, der über die eigene Solarstrom-Gewinnung hinausgeht, wird künftig noch aus dem öffentlichen Netz dazu gekauft. Um die Energie vom Solardach ins Haus zu führen, wird lediglich ein zusätzliches Kabel benötigt. Neben der Funktionalität kommt aber auch die Ästhetik nicht zu kurz: Optik, Design und Farbe der Holz-Aluminium-Konstruktion können Hausbesitzer passend zum Stil ihres Eigenheims auswählen.

Seitliche Glaselemente oder ein seitlicher textiler Sonnenschutz, der sich stufenlos verstellen lässt, machen das Solarterrassendach noch vielseitiger.

Und nicht nur auf der Terrasse macht die Lösung eine gute Figur: Das Konstruktionsprinzip lässt sich ebenso nutzen, um ein neues Carport mit integriertem Solar-Kraftwerk zu bauen.

Wer bereits ein Elektroauto oder ein Plug-in-Hybridmodell fährt oder eine Anschaffung plant, kann somit das Fahrzeug mit dem selbst gewonnenen Solarstrom auftanken.

LN

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