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Nordwestmecklenburg Ein Spaziergang durchs Gehirn
Lokales Nordwestmecklenburg Ein Spaziergang durchs Gehirn
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20:12 22.11.2016
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Wismar

. „Ein Schlaganfall ist in Deutschland immer noch die größte Ursache für eine Behinderung“, erklärt Dr. . Sabine Mehnert, Chefärztin der Klinik für Neurologie im Sana Hanse-Klinikum Wismar. Sie klärte bei einem Tag der offenen Tür und der Aktion „Wismar gegen den Schlaganfall“ über die Symptome und Warnhinweise eines Schlaganfalls auf – mit einem begehbaren Modell des Gehirns, mit den Fachbezeichnungen und möglichen pathologischen Veränderungen im Gewebe.

Ablagerungen an den Innenwänden verengen die Blutgefäße, die das Hirn versorgen, führen zu Durchblutungsstörungen und führen im schlimmsten Fall zum Gefäßverschluss. „Wenn man den Thrombus, das Blutgerinsel, im Krankenhaus schnell genug auflöst, kann einen Teil des Gewebes gerettet werden. Dadurch werden die Ausfälle minimiert oder sogar ganz beseitigt“, erklärte Assistenzärztin Liane Bruhn.

Je länger das Hirngewebe wegen des Blutgerinnsels unversorgt bleibt, desto mehr der kostbaren Zellen sterben ab – ein unumkehrbarer Zustand. „Gerade ältere Patienten denken sich nichts weiter dabei, wenn sie beim nächtlichen Toilettengang auf einmal den rechten Arm nicht mehr bewegen können“, weiß Assistenzärztin Liane Bruhn. Dabei sei das ein mögliches Symptom. „Viele denken, dass es reicht, wenn sie erst am nächsten Morgen damit zum Arzt gehen“, sagt sie und warnt: „Doch dann könnte es schon zu spät sein.“ Um Aufklärung bemüht sich die Aktion „Wismar gegen Schlaganfall“. Sie wurde im September unter der Schirmherrschaft der damaligen Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) am Wismarer Hanse-Klinikum ins Leben gerufen wurde. Sie will über die Volkskrankheit „Schlaganfall“ informieren und den Menschen auch die Angst davor nehmen, den Notruf zu wählen. N. Hollatz

LN

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