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Nordwestmecklenburg Ein Wappen für die Gemeinde Stepenitztal
Lokales Nordwestmecklenburg Ein Wappen für die Gemeinde Stepenitztal
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20:36 20.09.2017

Die Gemeindevertreter beschäftigten sich jetzt im Dörphus in Börzow mit dem Vorschlag von Ulf Stegmann, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Stepenitztal, für den Entwurf eines Wappens für die Großgemeinde. „Es wäre in vielerlei Hinsicht wichtig, ein gemeinsames Wappen für alle Ortsteile zu haben, das zum Beispiel auch die Feuerwehren im Gemeindebereich nutzen können“, erklärte Bürgermeister Peter Koth (CDU). Stegmann, so war zu hören, arbeitet bereits an einem ersten Entwurf, der demnächst den Bürgern der Gemeinde vorgestellt und dann auch diskutiert werden soll. Konkretes zur Gestaltung wollte Koth an diesem Punkt aber noch nicht bekannt geben. „Warten wir noch ein wenig ab, bis der Entwurf komplett fertig ist.“ Geplant ist, so Koth, eventuell Flyer mit dem Entwurf zu bedrucken.

Die Gemeindevertreter fassten zudem einen Beschluss, zur Einschätzung der Zukunftsfähigkeit der Gemeinde – eine Initiative des Landes, der sich alle Gemeinden in MV stellen müssen. Mit 67 von maximal 100 Punkten – unter 50 würde eine Gemeinde als nicht mehr zukunftsfähig gelten – liegt Stepenitztal im unteren Mittelfeld. „Interessant ist“, so Bürgermeister Koth, „was denn das Land nun mit diesen Einschätzungen anfängt, welche Konsequenzen diese Aktion haben wird.“ Um eine weitere Fusion mit einer anderen Gemeinde kann es für Stepenitztal nicht wirklich gehen. Die Gemeinde mit ihren 15 Ortsteilen umfasst bereits ein Gebiet von 5050 Hektar. Entsprechend vielfältig sind auch die Sanierungsaufgaben, die die Gemeinde in ihren verschiedenen Ortsteilen zu stemmen hat. „Es ist immer sehr aufwendig, Fördergelder zu beantragen, zudem noch ein langwieriger Prozess“, weiß Peter Koth. Auch deshalb rief er die Gemeindevertreter auf, sich intensiv um den Investitionsplan für das Jahr 2018 Gedanken zu machen. „Es ist wichtig, bei Problemen frühzeitig zu agieren.“ Ein solches Problem ist zum Beispiel die Brücke in Börzow, die über die Radegast führt. Sie ist derzeit noch gesperrt.

Annett Meinke

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