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Nordwestmecklenburg Einkaufszentrum wird heute eröffnet Nach jahrelangen Planungen nimmt der umstrittene Supermarkt im Süden von Grevesmühlen seinen Betrieb auf
Lokales Nordwestmecklenburg Einkaufszentrum wird heute eröffnet Nach jahrelangen Planungen nimmt der umstrittene Supermarkt im Süden von Grevesmühlen seinen Betrieb auf
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21:21 01.03.2016
Überzeugten sich gestern Nachmittag schon von dem Sortiment im Markant: Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss und Grevesmühlens Bürgermeister Jürgen Ditz mit Markant-Geschäftsführer Frank Hachmann (l.) und Investor Hermann Langness (2. v. l.). Fotos (4): Jana Franke

Es wurde lange und heftig diskutiert, gestritten und sogar geklagt. Der neue Supermarkt auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände nimmt heute seinen Betrieb auf. Die Stadtvertreter hatten vor einem Jahr dem 5,3 Millionen Euro teuren Projekt mehrheitlich zugestimmt: Der Investor konnte nach monatelanger Debatte mit dem Bau beginnen. Heute um 8 Uhr öffnet Aldi, Markant eine Stunde früher. Das Unternehmen lud gestern zu einem Empfang.

Regional — diesem Wort wurde an Ort und Stelle eine große Bedeutung beigemessen. Ein Rolltor und eine Tür zum Lager im Markant-Markt sind mit Motiven aus Grevesmühlen versehen, darunter das architektonisch schöne Gebäude des ehemaligen Rathauses in der Goethestraße und die Mühle. Regional wird es auch bei den Backwaren. Peter Braun, Inhaber der Bäckerei Freytag, eröffnet morgen im Aldi/Markant-Komplex seine vierte Filiale in Grevesmühlen, seine 14. in der Region. Sein Café bietet 24 Sitzplätze, geöffnet ist montags bis sonnabends von 7 bis 20 Uhr.

Kritische Stimmen gab es immer wieder bezüglich der Lage der Märkte. Die sei zu dezentral, erinnerte Investor Hermann Langness von der Bartels-Langness Handelsgesellschaft mbH & Co. KG gestern noch einmal. „Wir sind direkt am Bahnhof, also so zentral wie möglich“, entkräftete er die Argumente der Gegner. Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss (SPD) sprach von einer Bereicherung für die Bürger. Auch Grevesmühlens Bürgermeister Jürgen Ditz (parteilos) fand deutliche Worte: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“ Und wenn erst das Bahnhofsgebäude und der Vorplatz umgestaltet seien, „ist das alles ein Highlight für Grevesmühlen und den Landkreis.“ Er hofft, dass das Gebäude des ehemaligen Markant-Marktes am Lustgarten schnellstmöglich vermietet und der Standort damit aufgewertet wird.

Als Highlight könnte Cornelia Heine, Leiterin des Markant, wahrscheinlich auch die kommenden Nächte bezeichnen — wenn sie endlich wieder durchschlafen kann. „Ich bin in den letzten Wochen dann doch nachts öfter hochgeschreckt und habe überlegt, ob wir auch alles bedacht haben“, berichtete sie gestern. Auf 30 Mitarbeiter kann sie zurückgreifen, 15 mehr als am alten Standort. „Wir freuen uns riesig, dass es endlich losgeht.“

Modern präsentiert sich die Weinabteilung im Markant mit 350 verschiedenen Sorten in den Regalen — mit einem virtuellen Weinberater.

Für die Kunden stehen insgesamt 120 Stellplätze kostenlos zur Verfügung, zusätzlich gibt es 20 Flächen für Pendlerfahrzeuge. Das hatten die Stadtvertreter verlangt, als es um die Planungen für den neuen Markt ging.

Jana Franke

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