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Nordwestmecklenburg Erfolgreiche Spendenwoche für das Bernstorfer Hospiz
Lokales Nordwestmecklenburg Erfolgreiche Spendenwoche für das Bernstorfer Hospiz
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19:15 08.12.2015
Das Team der Spendenaktion (v. l.) : Die Salonmitarbeiterinnen Jennifer Hannemann, Sarah Möller-Rath, Sebastian Kielmann, Britta Borgwald (Geschäftsführerin Hospiz) Maria Altenburg (Palliativfachkraft), Mirjam Bäuerle und Julia Sakowski (beide Friseursalon). Quelle: M. Prochnow

1529,10 Euro hat Sebastian Kielmann, der seit mehr als einem Jahr sein Friseur-Geschäft in der Wismarschen Straße in Grevesmühlen betreibt, für das Hospiz in Bernstorf gespendet. Eine Woche hat der Unternehmer mit seinem Team die Werbetrommel gerührt. Im vergangenen Jahr kamen so 1300 Euro für das Tierheim in Dorf Mecklenburg zusammen, jetzt freut sich Britta Borgwald, Geschäftsführerin in Bernstorf, über die finanzielle Unterstützung. „Wir müssen als Hospiz zehn Prozent selbst erwirtschaften, da ist jede Hilfe willkommen“, sagt sie. „Ich finde es wirklich bewundernswert, wie viel in einer Woche zusammengekommen ist, damit hatte ich nicht gerechnet.“

Kielmann nutzte seine Kontakte, sprach Kunden an, sammelte beim Lebendigen Adventskalender und stiftete sämtliche Einnahmen vom Sonnabend, immerhin 404,50 Euro, für die Aktion. „Der Kontakt kam über Kunden zustande, die dort arbeiten“, berichtet der Unternehmer. Eine davon ist beispielsweise Maria Altenburg, die als Palliativfachkraft in Bernstorf arbeitet und bei Sebastian Kielmann ihre Haare pflegen lässt. Das Hospiz hat die Spendenwoche in Grevesmühlen ebenfalls genutzt, die Aktion von Sebastian Kielmann unterstützt und gleichzeitig auch für das Projekt geworben. „Wir haben Flyer ausgelegt, es gab eine Beamer-Präsentation und viele Fragen der Kunden“, berichtet Kielmann. „Es hat wirklich super geklappt, das muss man einfach sagen.“

Das denkmalgeschützte Gutshaus Bernstorf wurde 2014 als Hospiz, es bietet 16 Plätze zur Versorgung Sterbenskranker, eröffnet. Nächstes Projekt ist die Sanierung des Parks, die bereits 2016 beginnen soll.

M. Prochnow

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