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Nordwestmecklenburg Es werde LED-Licht: Bürger und Stadt sparen
Lokales Nordwestmecklenburg Es werde LED-Licht: Bürger und Stadt sparen
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18:12 17.06.2016

Ein geringerer Stromverbrauch, niedrigere Kosten und ein besserer Schutz der Umwelt: Das bringt die Umstellung der Beleuchtung in zwei Straßen in Dassow auf LED-Technik verbunden mit Zuschüssen der Europäischen Union. Von der Modernisierung und dem Geld der EU profitieren sowohl die Stadt als auch Bürger. Die stellvertretende Bürgermeisterin Annerose Viehstaedt

begrüßt das. „Das sind ja gute Nachrichten, wenn man so etwas bekommt“, sagt sie.

„Für zwei Maßnahmen zur Umrüstung der vorhandenen Beleuchtung auf LED-Technik in Dassow bekommt die Stadt insgesamt 67117,87 Euro“, kündigt das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung an. Das Geld stamme aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung, durch den Projekte zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gefördert werden.

Für eine Erneuerung der Beleuchtung in der Eigenheimsiedlung an der Hermann-Litzendorf-Straße fließen nach Angaben des Ministeriums 37204,23 Euro aus dem europäischen Fonds. „Die alte Beleuchtung wird entfernt“, erklärt Antje Kopp, Leiterin des Fachbereichs Bau- und Ordnungswesen im Amt Schönberger Land. Wie berichtet, lässt die Stadt Dassow den Teil der Hermann-Litzendorf ausbauen, der durch die Siedlung führt. Einen Großteil der Kosten müssen die Anlieger tragen – für viele eine enorme Belastung. Sie wird durch die Zuschüsse etwas geringer. „Die Förderung der neuen Straßenbeleuchtung geht auch zu Gunsten der Anwohner“, so Antje Kopp.

Modernisiert wird die Beleuchtung auch in der Ernst-Thälmann-Straße. Dazu kündigt das Energieministerium an: „Geplant ist, mit einem Zuschuss von 29913,64 Euro die vorhandenen 13 alten Leuchten durch zwölf neue Mastaufsatzleuchten mit LED zu ersetzen.“ Auch Kabel müssten neu verlegt werden. „Ziel sollen eine jährliche Einsparung von 3536 Kilowattstunden Strom und rund zwei Tonnen Kohlendioxid sein“, teilt das Ministerium mit. Die Einsparungen in der Eigenheimsiedlung werden auf jährlich 2000 Kilowattstunden Strom und über 1,1 Tonnen Kohlendioxid geschätzt. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Oktober fertig sein.

Jürgen Lenz

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