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20:16 12.08.2016

Fußgängerzone oder Durchfahrtsstraße?

Die Wismarsche Straße in Grevesmühlen. Quelle: Mark Wegner

Zur Diskussion um die Wismarsche Straße in Grevesmühlen:

Seit dem Frühjahr gibt es eine Arbeitsgruppe „Wismarsche Straße“, die sich mit der Entwicklung der Hauptstraße im Grevesmühlener Zentrum beschäftigt. Zu dieser Arbeitsgruppe gehören Vertreter der Stadt, der Politik sowie Vertreter der Einzelhändler und Interessengruppen. Im Ergebnis der Sitzungen der Arbeitsgruppe soll ein Planungsbüro einen Vorschlag erarbeiten, der eine Verbreiterung des Gehweges auf der Nordseite der Straße vorsieht. Allein um diese Idee ist eine heftige Debatte entbrannt. Die entsprechenden Kommentare im sozialen Netzwerk Facebook auf den LN-Bericht:

Udo Meier: Dass die Straße eine reine Fußgängerzone werden soll, hat die Arbeitsgruppe nicht vorgeschlagen.

Hans-Dieter Jancker: Aber auf dem Foto sieht es eher wie ein Parkplatz aus – wenig einladend!

Heike Schäfer: Wenn die Straße noch enger wird durch die Verbreiterung, wie sollen dann die Fahrradfahrer und Autofahrer noch zusammen durchkommen?? Entweder ganz oder gar nicht Fußgängerzone, finde ich klasse.

Michael Borchardt: Genau. Wie in Tausenden anderen Städten. Von 20 bis 08. 30 Uhr Durchfahrt und Parken von PKW und Lieferanten. Ab 08.30 Uhr Durchfahrt verboten durch automatische Poller. Anlieger (Lieferanten, Post etc.) erhalten Zugang durch Fernbedienung. Wie attraktiv macht das dann das Bummeln in der Wismarschen erst!!!!

Cornelia Guenther: Was nützt mir eine Fußgängerzone? Einladende Geschäfte kann man an einer Hand abzählen!

Evi Lok: Diese Planung könnte sich auch negativ auf GVM auswirken. Veränderungen sind schön, sollten aber einen Sinn und Zweck haben und ob es dort gut angebracht ist, ist doch zu bezweifeln . . .

Tom Tomsen: erstmal müssen ja attraktive Geschäfte in die Innenstadt und dann kann man vielleicht über solche Umbauten nachdenken. Ich empfinde es als überflüssig und rausgeworfenes Geld.

Udo Meier: Attraktive Geschäfte? Manchmal auch genau anders herum denken. Es soll nur die eine Seite verbreitert werden, für Fußgänger, Radfahrer und Geschäftsauslagen. Wir brauchen viele kleine regionale Läden mit regionalen Produkten und Dienstleistungen. Wir müssen die Kunden halten, die wir jetzt noch haben und den einen oder anderen dazugewinnen.

Katrin Steffen: Für Rollstühle,Rollatoren, Kinderwagen ist die Innenstadt obermies. Die engen Fußwege sind von den Geschäften oft noch zugestellt. Das katastrophale Pflaster der Straße macht ein Überqueren mit Rollstuhl oder Rollator fast unmöglich, weil die Räder immer wieder stecken bleiben. Es gibt keine ordentlichen beidseits abgesenkten Übergänge. Eine vernünftige Fußgängerzone wäre eine gute Idee.

LN

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