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Nordwestmecklenburg Ferienhäuser können jetzt gebaut werden
Lokales Nordwestmecklenburg Ferienhäuser können jetzt gebaut werden
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20:21 21.12.2015
Dietrich Neick (v.l.) begeht mit Robert Erdmann, Bauamtsleiterin Maria Schultz und Volker Bruns das künftige Ferienhausgebiet. Quelle: Malte Behnk

Zufrieden machten Robert Erdmann und Volker Bruns, beide Geschäftsführer der Landesgrunderwerb Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LGE), gestern einen Spaziergang durchs künftige neue Ferienhausgebiet in Groß Schwansee. „Die Straßen sind bis auf die Deckschicht fertiggestellt und alle Leitungen so weit verlegt, dass der Hochbau der Häuser beginnen kann“, sagte Robert Erdmann bei dem Rundgang mit Dietrich Neick, dem Bürgermeister der Gemeinde Kalkhorst, zu der Groß Schwansee gehört. „Nachdem das Oberverwaltungsgericht einem Antrag auf Baustopp nicht stattgegeben hat, konnten wir rechtzeitig vor dem Wintereinbruch mit den Arbeiten fertig werden“, sagte Volker Bruns. Anwohner beziehungsweise Besitzer von Wochenendhäusern hatten gegen den Bebauungsplan der neuen Ferienhaussiedlung geklagt.

„Erste Grundstücke sind bereits verkauft, für den größten Teil gibt es Reservierungen“, sagte Volker Bruns. 165 bis 195 Euro kosten die Grundstücke in dem neuen Baugebiet pro Quadratmeter. „Die Preise haben sich aufgrund der Lage und des relativ hohen Aufwands bei der Erschließung ergeben. Im landesweiten Vergleich mit Ferienhausgebieten liegen wir hier aber noch im mittleren Bereich“, so Bruns. 500 bis 1200 Quadratmeter groß sind die 79 Baufelder, die ab 86000 Euro verkauft werden. Sie sind ausschließlich für touristische Ferienhäuser oder private Wochenendhäuser vorgesehen.

Grundstücke für reines Wohnen gibt es hingegen im Zentrum von Kalkhorst, dem Hauptort der Gemeinde. „Dort sind die Quadratmeterpreise auch günstiger“, sagte Bürgermeister Dietrich Neick. „Auch über die LGE werden demnächst 22 Grundstücke vermarktet. Erste Nachfragen gibt es schon“, sagte Neick. Außerdem gibt es diverse einzelne Bauplätze. Die Gemeinde könne zwar kein allzu großes Wachstum der Einwohnerzahlen verzeichnen, aber junge Familien würden jetzt Eigenheime beziehen.

Bürgermeister Dietrich Neick freut sich auf den Baubeginn der Ferienhäuser. „Dieser Ort ist ideal für Familien und Ruhe suchende Urlauber, die fernab vom Trubel Erholung suchen“, sagte er. Das neue Ferienhausgebiet ist nur wenige Gehminuten vom Strand in Groß Schwansee entfernt. „Lübeck-Travemünde ist nur 16 Kilometer entfernt und nach Hamburg fährt man gerade einmal eineinhalb Stunden“, so Neick.

Im Bebauungsplan hat die Gemeinde verschiedene Vorgaben zur Bauweise der Ferienhäuser gemacht. So darf jedes Gebäude nur eingeschossig mit einer maximalen Grundfläche von 120 Quadratmetern gebaut werden. In jedem Einzelhaus oder jeder Doppelhaushälfte darf jeweils nur eine Wohnung sein. „Bei der äußeren Form haben wir ein Steildach mit Reet oder Ziegeln festgesetzt. Der Baustil soll insgesamt harmonisch und regionaltypisch sein“, sagte Robert Erdmann. Eine Siedlung, in der ein Haus wie das andere aussieht, wolle man nicht.

Erschließungskosten
Seit Beginn der Erschließungsarbeiten in Groß Schwansee im April hat die LGE etwa 2 Millionen Euro in den Bau von etwa 1200 Metern Straße investiert. Etwa 150000 Euro flossen in den Garten- und Landschaftsbau. Etwa 250000 Euro hat die Forschung der Archäologen auf dem Areal gekostet.

Malte Behnk

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