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Nordwestmecklenburg Flüchtling von Turm bei Teschow aus beschossen
Lokales Nordwestmecklenburg Flüchtling von Turm bei Teschow aus beschossen
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18:36 01.10.2016
Auf der Beobachtungskanzel des BT 9 bei Teschow wachsen Büsche. Der Grenzturm steht unter Denkmalschutz.

In der Nacht zum 19. Juni 1963 überwindet der aus Sachsen stammende Rainer Schulz die DDR-Grenzsperranlagen am Ostufer Ufer der Halbinsel Teschow. Der 21-Jährige schwimmt über den Dassower See zur unbewohnten Insel Buchhorst. Dort sehen ihn am Morgen DDR-Grenzsoldaten, die auf einem Beobachtungsturm am Rand der Halbinsel Dienst schieben.

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Betonplatten sind herabgestürzt. Der Eingang ist zugemauert.

Sie beschießen den Flüchtling, obwohl der See und die Insel zur BRD gehören. Daraufhin schwimmt Rainer Schulz weiter bis zu einem großen Stein.

Die Lübecker Fischermeister Johann Karl Willwater und Hans Arps, die mit ihren Kuttern auf dem See unterwegs sind, entdecken ihn schließlich. Arps nimmt den Flüchtling an Bord.

Wenig später erreicht ein Boot der Wasserschutzpolizei Travemünde den Dassower See. Bewaffnete Mitarbeiter des Bundesgrenzschutzes übernehmen Schulz. Erst jetzt ist er in Sicherheit.

jl

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