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Nordwestmecklenburg Frank Junge informiert sich über Kalkhorsts Tourismus-Projekte
Lokales Nordwestmecklenburg Frank Junge informiert sich über Kalkhorsts Tourismus-Projekte
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18:18 18.12.2015

In der Gemeinde Kalkhorst stehen Investitionen in die touristische Infrastruktur ganz oben auf der Vorhabenliste der nächsten Jahre. Da diese Projekte nicht allein durch die Gemeinde realisiert werden können, sind bereits in der Vergangenheit und müssen auch zukünftig weitere Fördermittel eingeworben werden. Bürgermeister Dietrich Neick hat dem SPD Bundestagsabgeordneten Frank Junge einige Projekte vorgestellt. Junge ist Mitglied im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages und daher interessiert an der Entwicklung des Tourismus in seinem Wahlkreis. Begonnen wurde der Besuch mit der Vorstellung des Minimareprojektes im Ortszentrum.

In enger Zusammenarbeit mit dem Verein „Wegefreunde Klützer Winkel“ wurden bereits bedeutende Investitionen in Radwege realisiert. Darüber berichtet Susanne Braun, die jahrelang Vorsitzende des Vereines war und stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde ist, bei einer Besichtigung der Aussichtsplattform am Hohen Schönberg. Besonders beliebt bei den Gästen der Region ist der Radweg am ehemaligen Kolonnenweg. Dort gibt es seit einiger Zeit Probleme, weil im Bereich Warnkenhagen durch Abbrüche der Steilküste der Weg nicht mehr zu befahren ist. „Das ist schon eine beachtliche Leistung, die die Gemeinde hier in den vergangenen Jahren erbracht hat. Das Angebot für die stetig steigende Zahl der Touristen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist attraktiv und sucht seinesgleichen“, zeigt sich Frank Junge beeindruckt. „Ich bin selbst gern mit dem Rad unterwegs und kenne die Situation. Wenn es gelingt, diese Zielgruppe in die Region zu locken, profitieren alle, die vom und mit dem Tourismus leben. Eine Zusammenarbeit der Verantwortlichen in allen Ebenen muss auch hier für eine Umverlegung des Radweges selbstverständlich sein.“

Aber die Gemeinde hat noch ein weiteres „Sorgenkind“, auf das sie Frank Junge aufmerksam macht. Durch die starken Westwinde an der Ostseeküste verliert der Strand große Mengen an Sand. Durch den Einbau von Buhnen im Küstenbereich soll Abhilfe geschaffen werden. Dazu ist die Gemeinde bereits in Verhandlungen mit dem Landwirtschaftsministerium.

„Was ich hier gesehen habe, beeindruckt mich. Man ist gut aufgestellt, um auch die aktuellen Vorhaben umzusetzen. Wenn es an der einen oder anderen Stelle hakt und ich unterstützen kann, will ich das im Rahmen meiner Möglichkeiten gern tun“, verspricht der Bundestagsabgeordnete abschließend.

LN

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