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Nordwestmecklenburg Freundeskreis aus der Taufe gehoben
Lokales Nordwestmecklenburg Freundeskreis aus der Taufe gehoben
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20:52 14.11.2017
Eine architektonische Attraktion in Nordwestmecklenburg: die Kirche in Lübsee aus dem 13. Jahrhundert. Quelle: Foto: Jürgen Lenz
Lübsee

Es könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein. Mehr als 50 Frauen und Männer haben sich zur Gründung des „Freundeskreises der Kirche zu Lübsee“

Neue Gemeinschaft will die Kirche in Lübsee vor dem Verfall bewahren und mit neuem Leben erfüllen.

entschlossen. Sie trafen sich in dem sanierungsbedürftigen Gotteshaus, dessen besondere Bedeutung die in Roduchelstorf wohnende Museologin Heidemarie Frimodig beschreibt: „Es ist ein weithin unbekanntes Kleinod in der mecklenburgischen Kirchenlandschaft.“ Die architektonische Attraktion aus dem 13. Jahrhundert vor dem Verfall zu bewahren und mit neuem Leben zu erfüllen, hat sich der Freundeskreis zum Ziel gesetzt.

„Jeder ist herzlich willkommen“, erläutert die Vorsitzende, Andrea Lenschow aus Grieben. Die Gründung des Freundeskreises findet sie „eine tolle Sache“. Ihre Freude teilt Andrea Lenschow mit Dirk Greverus, Pastor der Kirchengemeinde Sankt Johannes Roggenstorf, zu der Lübsee gehört. Er sagt: „Ich finde es überwältigend.“ Es sei sehr erfreulich, dass mehr als 50 Interessierte kamen. Klar wurde aus Sicht der Versammelten allerdings auch: Die Kirche in Lübsee vor dem Verfall zu bewahren und mit neuem Leben zu erfüllen, bedarf der ideellen, praktischen und materiellen Mitarbeit weiterer Menschen. Der Freundeskreis und die Gemeinde hoffen auf Hilfe, um das Gotteshaus als kirchlichen und kulturellen Mittelpunkt nicht nur der Kirchengemeinde zu erhalten, sondern auch den umliegenden Dörfern.

Dass dies nicht nur Christen am Herzen liegt, zeigte sich am Gründungstag. Interessiert waren auch Männer und Frauen, die nicht kirchlich gebunden sind. In den Vorstand wählten sie neben Andrea Lenschow fünf weitere Frauen und einen Mann: die stellvertretende Vorsitzende Ilka Behrens aus Grieben, die Kassenwartin Irmtraut Adler aus Menzendorf, die Schriftführerin Therese Lehmann aus Lübseerhagen sowie Ingrid Dähling aus Menzendorf, Janine Renzow aus Grieben und Thomas Lenz aus Roxin. Einig sind sich die Mitglieder in einem Ziel: „Wir müssen unsere Kirche bekannter machen und häufiger öffnen.“ Von Konzerten, Lesungen und einem Weinabend war bereits die Rede.

Die Kirchengemeinde und der Freundeskreis bemühen sich auch um Geld für dringend nötige Sanierungsarbeiten, die im kommenden Jahr beginnen sollen. „Gespräche, unter anderem mit Stiftungen, laufen“, sagt das Pastor. Wer im Freundeskreis ist, muss keinen Mitgliedsbeitrag zahlen. Er darf spenden. Andrea Lenschow erklärt: „Jeder kann selbst entscheiden, wie viel er geben will.“

Kontakt: über das Pfarramt,

☎ 038824 / 726, E-Mail:

roggenstorf-johannes@elkm.de

Jürgen Lenz

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