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Nordwestmecklenburg Friedensgebet und Schweigemarsch gegen Rassismus
Lokales Nordwestmecklenburg Friedensgebet und Schweigemarsch gegen Rassismus
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18:20 20.02.2016

Zu einem 15-minütigen Friedensgebet laden morgen die christlichen Kirchen in Grevesmühlen, der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern, die Flüchtlingshilfe „bleib.mensch“ und die Menschenrechtsorganisation „Pro Asyl“ um 19 Uhr in die Sankt-Nikolai-Kirche ein. „Wer nicht mit in die Kirche kommen möchte, kann sich uns dann anschließen zu einem Schweigemarsch mit Kerzen und Plakaten“, erläutern die Organisatoren. Der Schweigemarsch führe zum Gedenkstein, der auf dem Friedhof für die 1945 bis 1947 im Questiner Wald verstorbenen Flüchtlinge errichtet wurde. „Nach einer Abschlussrede von Landrätin Kerstin Weiss begeben wir uns ebenso schweigend nach Hause“, kündigen die Organisatoren an. Wer nicht dabei sein könne und trotzdem ein Signal setzen wolle, könne ein Kerzenlicht als Zeichen für Solidarität, Mitmenschlichkeit und Vielfalt ins Fenster stellen.

Hintergrund der Aktion unter dem Motto „Hand in Hand gegen Rassismus — für Menschenrechte und Vielfalt“ ist ein „Abendspaziergang“ der fremdenfeindlichen „MVgida“ in Grevesmühlen.

LN

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