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Nordwestmecklenburg Fusion rückt in greifbare Nähe
Lokales Nordwestmecklenburg Fusion rückt in greifbare Nähe
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18:10 15.09.2018
Upahl

Der Gebietsänderungsvertrag zwischen den Gemeinden Upahl und Plüschow war eigentlich schon längst beschlossene Sache – doch das Ministerium für Inneres und Europa des Landes Mecklenburg-Vorpommern hatte noch ein paar dringende Änderungswünsche. Die waren Ende August im Rathaus von Grevesmühlen besprochen und dann dementsprechend in einen neuen Vertrag eingearbeitet worden. Den beschloss in dieser Woche die Gemeindevertretung in Upahl – unter anderem in Anwesenheit des Plüschower Bürgermeisters Christian Baumann.

Bürgermeister Steve Springer

In seiner Kommune soll der geänderte Vertrag, der die Aufnahme der Gemeinde Plüschow in die Gemeinde Upahl vorsieht, in der kommenden Woche abgesegnet werden. Letztlich handelte es sich bei den Änderungen nur um einzelne Wörter, wenn auch offenbar von Gewicht. Ab 1. Januar 2019 werden Upahl und Plüschow dann offiziell miteinander verschmolzen sein.

Die 400 000 Euro Fusionszuweisung vom Land werden den von Upahl und Plüschow gemeinsam beschlossenen Investitionsvorhaben zugutekommen. Im Zuge der Dorferneuerung wird die Ortslage Hilgendorf ausgebaut, ebenso der ländliche Weg K 20 Richtung Hilgendorf. Auch der ländliche Weg im südlichen Hilgendorf, inklusive der Erneuerung einer Brücke, steht an. Der Ausbau des Sportlerheims in Upahl, für das es zum Teil Fördermittel aus dem Leader-Fonds gibt, ist auch auf der Investitionsliste zu finden, ebenso wie die Anschaffung eines Löschfahrzeuges (HLF 20) für die Freiwillige Feuerwehr Plüschow. Das Künstlerhaus Schloss Plüschow muss dringend instandgesetzt werden, insbesondere betrifft das die Fenster. Ein alter Verbindungsweg zwischen Groß Pravtshagen und Hilgendorf soll wieder hergestellt werden. „Insgesamt beträgt die Investitionssumme nach derzeitiger Planung circa 1,4 Millionen Euro“, so Upahls Bürgermeister Steve Springer. „Der Eigenanteil der Gemeinde beläuft sich demzufolge auf 233000 Euro.“ Das würde bedeuten, dass Upahl noch einiges an Geld übrig hat, dass die Gemeinde ohne Auflagen für das, was sie für notwendig erachtet, verwenden könnte.

„Doch“, wie Pirko Scheiderer, Haupt- und Ordnungsamtleiterin der Stadt Grevesmühlen, sagte: „Baukosten haben die Angewohnheit, sich sehr schnell zu vervielfachen.“

mei

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