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Nordwestmecklenburg Ganz schön ausgeschlafen: Schüler absolvieren Mathenacht
Lokales Nordwestmecklenburg Ganz schön ausgeschlafen: Schüler absolvieren Mathenacht
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18:23 19.11.2016
Musiklehrer Konstantin Siegmeier gibt in der „Langen Nacht der Mathematik“ alle zehn Minuten die Lösungen der Schüler ein. FOTO: MAIK FREITAG

. Kleben, schneiden, rechnen, überlegen und Vermutungen anstellen hieß es in der Nacht von Freitag zu Sonnabend in der Grevesmühlener Schule „Am Wasserturm“. Mehr als 50 Schüler der fünften bis zehnten Klasse stellten sich in der „Langen der Nacht der Mathematik“ mehr als weltweit 13700 Konkurrenten aus 279 Schulen.

Ronny Greiser (r.) und Djamel Gnetthori (l.) aus Klasse neun versuchen sich an einer Pyramidenaufgabe.

„Im vergangenen Jahr haben wir bis Mitternacht gebraucht, um überhaupt die erste Lösung richtig zu haben.Sven Prochnow, Mathematiklehrer

„Wir machen das jetzt zum zweiten Mal und nachdem wir im vergangenen Jahr gemerkt haben, mit welchem Eifer die Schüler dabei sind, wollten wir es auch in diesem Jahr noch einmal wissen“, erklärte der Mathematik- und Physik-Lehrer Sven Prochnow. Der 31-Jährige und seine Kollegen von der Grevesmühlener Wasserturm-Schule hatten alles bis ins Detail vorbereitet – inklusive Schlafräume, Ruheräume, Rechenräume und jede Menge Nahrung, um einen kühlen Kopf für die insgesamt 30 Aufgaben der einzelnen Klassenstufen zu bewahren. „Dank der Eltern haben wir ein tolles Büfett hier im Angebot, die Schule sorgt für Hot Dogs und heiße Waffeln“, erklärte Sven Prochnow.

Pünktlich um 18 Uhr begannen die gut 50 Grevesmühlener Schüler mit dem Rechnen. Aufgeteilt in jeweils zwei Klassenstufen (fünfte und sechste Klasse, siebente und achte Klasse sowie neunten und zehnte Klasse) musste sich in der ersten Runde an die ersten zehn Aufgaben gemacht werden. „Im vergangenen Jahr haben wir bis Mitternacht gebraucht, um überhaupt die erste Lösung richtig zu haben“, sagte Sven Prochnow. Alle zehn Minuten durften die Lösungsversuche online eingegeben werden. Wenn die Lösungen richtig sind, konnte man gleich weiter machen, wenn nicht, musste man zehn Minuten warten. „Das wird eine lange Nacht hier am Computer“, sagte der Musiklehrer Konstantin Siegmeier. Er saß am Rechner und übermittelte die Ergebnisse.

Auch die Fünftklässler Luca Grammens aus Bernstorf, Fionn Rath aus Grevesmühlen und Alikhan Essekuev versuchten sich an der ersten Aufgaben der ersten Runde, mussten aber nach einer Stunde rechnen und der Dateneingabe wieder unverrichteter Dinge abziehen. „Das war leider falsch“, zeigte die Info-Tafel auf dem Bildschirm an. Also hieß es zehn Minuten warten, ehe eine neue Lösung eingegeben werden konnte.

Im vergangenen Jahr schafften die Grevesmühlener es erst kurz vor Ende der Zeit, morgens um 6 Uhr, die zweite der insgesamt drei Runden zu erreichen. Auch in diesem Jahr hingen die „Weintrauben“

sehr hoch, doch es ginge hauptsächlich um das Gefühl, gemeinsam etwas erreicht zu haben, erklärte Sven Prochnow.

Maik Freitag

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