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Nordwestmecklenburg Gebetstag verbindet weltweit
Lokales Nordwestmecklenburg Gebetstag verbindet weltweit
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18:14 03.03.2018

Vorgestern war der „Weltgebetstag“. Seit 130 Jahren wird von Frauen zu einem weltweiten Gebet eingeladen. In mehr als 120 Ländern werden inzwischen am ersten Freitag im März in jedem Jahr durch die verschiedenen Zeitzonen rund um den Globus Gottesdienste gefeiert. So kamen auch in unserer Region in vielen Kirchengemeinden vorgestern Frauen und Männer, Alte und Junge, Kinder und Jugendliche zu gemeinsamem Gebet zusammen, in manchen Gemeinden auch erst gestern oder heute.

Dietrich Voß,

Pastor im Ruhestand

Für mich ist seit fast 50 Jahren, solange ich Pastor bin, der „Weltgebetstag“ ein besonderer Höhepunkt. Mich fasziniert vor allem immer wieder dieser Gedanke: Wenn rund um den Erdball die Gottesdienste wie bei uns in Schönberg um 19.00 Uhr beginnen würden, dann treffen sich zu jeder Stunde welche, um miteinander Gottesdienst zu feiern. Im Lied, das wir seit Jahren immer am Schluss singen, wird dieser Gedanke so beschrieben: „Wie über Länder, über Meere der Morgen immer weiterzieht, tönt stets ein Lied zu Deiner Ehre, Dein Lob, vor dem der Schatten flieht. Kaum ist die Sonne uns entschwunden, weckt ferne Menschen schon ihr Lauf, und herrlich neu steigt alle Stunden die Kunde Deiner Wunder auf.“

Und noch etwas verbindet uns mit allen Gemeinden rund um den Globus: Das Motto der Weltgebetstagsbewegung lautet: „Informiert beten und betend handeln“. Damit überall „informiert“ gebetet werden kann, wird die Ordnung für den Gottesdienst jeweils in einem Land vorbereitet. Und Informationen aus diesem Land über Land und Leute, über Kultur und Wirtschaft, über soziale und politische Probleme und über Religionen und über das Leben der Christen werden überall weitergegeben. In diesem Jahr wird unter dem Thema „Gottes Schöpfung ist gut“ über Surinam informiert. Surinam liegt im Norden Südamerikas.

Und eine dritte Gemeinsamkeit verbindet alle Gemeinden rund um den Globus: Es wird „handelnd“ gebetet, indem eine Kollekte gesammelt wird, mit der weltweite Projektarbeit für Frauen und Mädchen unterstützt wird, zum Beispiel Jugendtraining am Stadtrand von Paramaribo in Surinam.

Es gibt eine Initiative, die das internationale Weltgebetstagskomitee für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen hat. Wenn ich bedenke, welche weltweite Wirkung die Idee hat, informiert zu beten und betend zu handeln, dann unterstütze ich gern diesen Vorschlag.

LN

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