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Nordwestmecklenburg Gedenken an Aussiedlungen und zerstörte Orte
Lokales Nordwestmecklenburg Gedenken an Aussiedlungen und zerstörte Orte
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20:12 02.06.2016
Ein Gedenkstein erinnert an das geschleifte Dorf Lenschow. Quelle: Horst Kömme

Schlagsdorf und die Gemarkung Lenschow in der Gemeinde Lüdersdorf sind morgen Schauplätze eines „Erinnerungstags Zwangsaussiedlungen und geschleifte Dörfer im DDR-Grenzsperrgebiet zwischen Ostsee und Elbe“. Landrätin Kerstin Weiss (SPD) eröffnet ihn um 9.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Schlagsdorf, Am Bülten 4. Danach informiert Torsten Diedrich vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaft der Bundeswehr über das Jahr 1952 als Zäsur in der Geschichte der DDR und Simone Labs liest aus dem Buch „Keine Ausfahrt Zarrentin“. Es beschäftigte sich mit Zwangsaussiedlungen am Schaalsee. Paula Bergmann, Noa Oldach und Lea Martens von der Werkstattschule Rostock informieren über ein Fotoprojekt zur Geschichte der innerdeutschen Grenze. Karin Toben referiert über Zwangsaussiedlungen nahe der Elbe. Nach dem Mittagsessen folgt ein Referat von Klaus Nawarotzky vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags mit einer „Bilanz der Wiedergutmachungsmaßnahmen für Zwangsausgesiedelte“. Grenzhusleiter Andreas Wagner spricht über geschleifte Dörfer an der innerdeutschen Grenze. Gegen 15 Uhr beginnt eine Gedenkveranstaltung am Stein, der bei Schattin an Lenschow erinnert. Die Veranstalter kündigen Reden der ehemaligen Lenschowerin Ute Licht und des Kreistagspräsidenten Klaus Becker

(CDU) an. Anmeldung: ☎ 038875/20326

jl

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