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Nordwestmecklenburg Gehweg kostet Gemeinde Zurow 14 000 Euro mehr
Lokales Nordwestmecklenburg Gehweg kostet Gemeinde Zurow 14 000 Euro mehr
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20:30 30.10.2017

Der Gehweg an der Bundesstraße 192 in Reinstorf ist seit 2005 immer wieder Thema bei den Gemeindevertretern von Zurow. In ihrer Sitzung befürworteten sie jetzt bei einer Gegenstimme die überplanmäßige Auszahlung in Höhe von 14000 Euro für die Sanierung. Geplant waren die Kosten einmal mit 15000 Euro. Grund für die höheren Ausgaben: Die Gemeinde hatte den Gehweg auf Empfehlung des Bauamtes im Amt Neukloster-Warin mit einer Breite von 1,20 Meter ausgeschrieben. Auf dieser Grundlage war ermittelt worden, wieviel Material benötigt würde.

„Bei einem Termin vor Ort wurde klar, dass die Ausbaubreite von 1,20 Meter zu gering ist. Da passen keine zwei Radfahrer oder Kinderwagen nebeneinander“, erklärte Frank Meier, Leitender Verwaltungsbeamter (LVB) im Amt Neukloster-Warin, den Gemeindevertretern. 1,60 Meter breit müsse der Gehweg sein – wie er es vor der Sanierung war. Für die Baufirma sei die Ausbaubreite im Leistungsverzeichnis der Ausschreibung nicht erkennbar gewesen, heißt es in der Vorlage zur Gemeindevertretersitzung. Daher sei von der vorhandenen Gehwegbreite ausgegangen worden. Erst durch die Suche nach der Ursache für den erheblichen Mehrverbrauch an Material sei die Differenz bei den Breiten aufgefallen. Frank Meier räumte ein, dass das Bauamt womöglich einen Fehler gemacht habe. Denn es verzichtete auf eine ordentliche Planung. „Es wollte der Gemeinde wohl die Ausgabe der Planungskosten ersparen“, vermutet er. Frank Meier versicherte aber, dass die Gemeinde Zurow trotz der Mehrausgaben kein Geld verloren habe. „Wäre der Gehweg ordentlich geplant gewesen, wäre man von Anfang an auf diese Summe gekommen.“

Eine Bauabnahme für den Gehweg in Reinstorf ist noch nicht erfolgt. Restarbeiten müssen ausgeführt werden.

Sylvia Kartheuser

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