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Nordwestmecklenburg Gelungener Jahreswechsel
Lokales Nordwestmecklenburg Gelungener Jahreswechsel
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21:22 05.01.2016
Die Münchener Freiheit lockte die Massen ins Partyzelt. Quelle: Kurverwaltung

Zwei Wochen lang war das Ostseebad Boltenhagen um den Jahreswechsel so voll wie in den Sommermonaten. Fast alle Betten in Hotels und Ferienwohnungen waren belegt. Den Urlaubern wie den Einheimischen bot die Kurverwaltung von Weihnachten bis ins neue Jahr eine Menge kostenlose Unterhaltung.

Schon einen Tag vor Silvester gab es großes Gedränge im Festzelt am Strand, als die Münchener Freiheit dort auftrat. Zeitweise bildeten sich Schlangen vor dem Eingang zum kostenlosen Konzert. „Wir haben uns sehr gefreut, dass es mit der Band geklappt hat“, sagt Kurdirektorin Claudia Hörl. „Es gab Fragen, ob das Konzert nicht auf Leinwänden auch außerhalb des Zelts hätte gezeigt werden können, das wäre aber deutlich teurer geworden. Wenn so eine kostenlose Veranstaltung voll ist, ist sie eben voll“, sagt sie. Mit der Größe des Konzerts sei die Kurverwaltung in dieser Form auch an ihre Grenze gestoßen. „Wir müssen ja nicht den ganzen Strand beschallen. Viele wollen auch einfach besinnlich am Strand den Jahreswechsel erleben und nur ein paar Raketen steigen lassen“, sagt die Kurdirektorin.

„Wir hatten schon seit dem 30. Dezember zusätzlichen Rettungsdienst vor Ort und auch die Security hat an allen Abenden sehr aufmerksam und besonnen gearbeitet“, lobt Hörl. Im Anschluss an den Jahreswechsel habe dann der Bauhof viel zu tun bekommen. Alle Spuren der Böllerei mussten am Strand und auf den Wegen beseitigt werden. „Da sind wir froh, dass es noch keinen Schnee gab. So musste der Bauhof nicht zusätzlich noch räumen“, sagt Claudia Hörl.

Ein weiteres Angebot der Kurverwaltung in den letzten beiden Wochen des Jahres war der Winterzauber im Kurpark. Zum ersten Mal hatte die Kurverwaltung die Organisation komplett übernommen. Das hatte sich aber erst im Laufe des vergangene Jahres ergeben. Deswegen konnten zum Beispiel keine Kunsthandwerker mehr gebucht werden. Mit einer Schlittschuhbahn sollte aber etwas Neues angeboten werden.

„Das war an sich eine ganz gute Idee, es gab aber verschiedene kleine Schwierigkeiten“, räumt die Kurdirektorin ein. So habe es für das Schleifen der Schlittschuh-Kufen offenbar an der richtigen Technik und einer besseren Einweisung durch den Verleiher gehapert. Auch gab es Kritik an Stolperkanten in der Schlittschuhbahn. Sie wurde aus Kunststoffplatten zusammengesetzt, die an manchen Stoßkanten nicht eben waren. „Es funktionierte leider nicht so, wie es gedacht war. Dabei konnte man in anderen Orten sehr gut darauf laufen“, sagt Claudia Hörl. Ob und wie das Angebot wiederholt werden soll, wird die detaillierte Auswertung des Wintermarktes zeigen. Grundsätzlich sei der Markt im Kurpark aber gut von den Urlaubern und Einheimischen angenommen worden.

Auch das kleine Saunadorf direkt an der Seebrücke kam bei den Gästen des Ostseebads gut an. Da die Ostseetherme seit einem Jahr geschlossen ist, waren viele Urlauber dankbar, eine Sauna nutzen zu können. Dass sie dabei den direkten Blick aufs Meer genießen konnten, war ein Bonus.

Malte Behnk

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