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Nordwestmecklenburg Gemeinde kämpft um Fördermittel für Gehweg
Lokales Nordwestmecklenburg Gemeinde kämpft um Fördermittel für Gehweg
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20:16 28.07.2016
Von den Fördermitteln muss die Gemeinde 25 Prozent selbst tragen. Das verdoppelt den Eigenanteil auf 43300 Euro.“ Franz-Josef Boge, Bürgermeister Zierow

Der etwa 700 Meter lange Weg von der Lindenstraße bis zum Strand in Zierow soll ausgebaut werden. Dafür beantragt die Gemeinde Fördermittel nach der Richtlinie der integrierten ländlichen Entwicklung (Ilerl). So haben es die Gemeindevertreter am Mittwoch einstimmig beschlossen. Es ist eine Überarbeitung des ursprünglichen Antrags auf Förderung, die im vergangenen Jahr abgelehnt wurde.

Die Gesamtkosten für Planung und Bau werden veranschlagt mit 108439,73 Euro. Nach der IlerlRichtlinie ist eine 80-prozentige Förderung möglich. Das wären laut Beschlussvorlage 86751,78

Euro. Bürgermeister Franz-Josef Boge (Aktive Bürger Zierow/ABZ) gab jedoch zu bedenken: „Von den Fördermitteln muss die Gemeinde allerdings 25 Prozent selbst tragen.“ Daher würde die tatsächliche Fördersumme nur etwa 65000 Euro betragen. Das bedeutet: Die Gemeinde muss nicht, wie die ursprüngliche Berechnung auswies, etwa 21700 Euro aufbringen, sondern gut das Doppelte: nach derzeitiger Rechnung 43375,90 Euro.

Der Eigenanteil, der noch aufgebracht werden muss, werde sich aber voraussichtlich um 8400 Euro verringern. „Wir erwarten Einnahmen in dieser Höhe aus den jetzt gezahlten Straßenausbaubeiträgen“, erklärte Franz-Josef Boge.

Die Sanierung des Geh- und Radwegs zum Strand steht schon lange auf der Wunschliste der Gemeinde. Der wild-idyllische, gut 700 Meter lange Weg führt von der Lindenstraße zur Strandstraße und weiter durch ein Waldstück zum Strand. Besonders bei Regen ist ein Spaziergang auf dem unbefestigten Weg kein Vergnügen. Eine sanierte Verbindung von der Lindenstraße zum Großparkplatz an der Strandstraße und weiter zum Strand würde den Ort aufwerten, waren sich die Gemeindevertreter bereits im vergangenen Jahr einig. Zudem ist daran gedacht, den Reiterhof an den Weg anzuschließen.

Schon im vergangenen Jahr hatte Zierow einen Anlauf genommen, um die Finanzierung für die Wegsanierung auf die Beine zu stellen. Beim Land hatte die Gemeinde die Ilerl-Mittel beantragt und beim Landkreis eine Finanzierungshilfe aus dem Kommunalen Kofinanzierungsfonds. In beiden Fällen wurden die Anträge abgelehnt und mit dem Hinweis auf eine notwendige Überarbeitung an die Gemeinde zurückgesandt. „Nur mit einem überarbeiteten Fördermittelantrag haben wir eine Chance, im nächsten Jahr Geld zu bekommen“, betonte Zierows Bürgermeister. Dieser Sichtweise schlossen sich schließlich alle Gemeindevertreter an.

Sylvia Kartheuser

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