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Nordwestmecklenburg Geschichte des Grünen Rings aufs Schild geprägt
Lokales Nordwestmecklenburg Geschichte des Grünen Rings aufs Schild geprägt
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20:33 30.05.2016

Grevesmühlen. „Ich finde die Idee klasse“, sagt Heike Bolz. Deshalb musste die Inhaberin der Firma Textil- und Raumausstattung Runge auch nicht lange überlegen, als Eckart Redersborg vom Heimatverein sie um Unterstützung für das Anbringen zusätzlicher Informationsschilder am Grünen Ring bat. Sie und ihr Mann Jörg Bolz mit seiner Firma Rudebo beteiligten sich gerne an der Finanzierung.

Die beiden direkt unter den Straßenschildern angebrachten Zusatzschilder liefern Einheimischen wie Ortsunkundigen die Erklärung, dass diese Straße im östlichen Neubaugebiet der Stadt als Ringstraße auf früheren Feldern angelegt wurde und seit dem 1. Dezember 1974 diesen Namen trägt. Im Mai waren noch weitere Zusatzschilder für den Rosenweg, die Wasserturmstraße und die Frenzentreppe angebracht worden, wie Redersborg erklärt.

Ende 2011 hatte der Grevesmühlener Heimatverein an die Stadt den Antrag gestellt, 15 Straßen, die nach lokalen und norddeutschen Persönlichkeiten benannt sind, mit Informationsschildern auszustatten.

Anfang 2012 begann dann die Umsetzung des Vorhabens. Unter der Regie des Projektleiters Redersborg, der mit den Sponsoren auch die notwendigen Absprachen führte, bekamen bereits im ersten Jahr zwölf Straßen zusätzliche Informationsschilder. Bis heute sind es mittlerweile 57 Straßen, die einen solchen Zusatz haben. Angebracht wurden bislang 103 Schilder. Denn einige Straßen haben nur ein Schild, die meisten aber zwei und einige wie die Puschkinstraße sogar vier Schilder bekommen.

Beinahe in der Hälfte aller 118 in Grevesmühlen in den neun Stadtteilen vorhandenen Straßen gibt es jetzt ein solches Informationsschild. Es ist laut von Redersborg das Ergebnis des guten Zusammenwirkens des Grevesmühlener Heimatvereins mit der Verwaltung in der Stadt und dem Landkreis sowie den Gewerbetreibenden in Grevesmühlen.

Der Heimatverein hatte einst nicht nur die Idee. Er startete damals einen Aufruf, bei dem 1300 Euro an Spenden von Mitgliedern und anderen Befürwortern des Projektes zusammenkamen. Dieser Grundbetrag ermöglichte es, in der Folgezeit zusammen mit der finanziellen Unterstützung der Gewerbetreibenden die von der Firma Mohr Design angefertigten Zusatzschilder anzubringen. In den nächsten Tagen sollen Sparkassenplatz, Burdenowstraße und Langer Steinschlag ebenfalls Schilder erhalten.

Dirk Hoffmann

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