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Nordwestmecklenburg Götze lobt das Amt und die Ehrenamtler
Lokales Nordwestmecklenburg Götze lobt das Amt und die Ehrenamtler
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18:15 14.01.2017
Christian Teworte, Michael Lange, Birgit Jörke und Werner Kohlhoff (v. l.) vom Vorstand des Schönberger Sozialverbandes. FOTOS (6): DIRK HOFFMANN

„Ich finde es wunderbar“, meinte Andreas Behn (52), Inhaber der Kaffeerösterei in Schönberg. Er war einer von über 100 geladenen Gästen aus Sport, Politik, Kultur und Wirtschaft, die am Freitagabend zum Neujahrsempfang der Stadt in der Palmberghalle erschienen. Er nannte es einen sehr guten Anlaufpunkt und eine ideale Möglichkeit, um mit anderen ins Gespräch zu kommen und auch neue Kontakte zu knüpfen.

Neujahrsempfang in Schönberg: 100 geladene Gäste und eine klare Ansage des Bürgermeisters.

Auch seine Liebe zu Schönberg verbarg Behn nicht. „Wir wohnen da, wo andere Urlaub machen“, so der Unternehmer, der auch fest an eine längere Zukunft seiner Firma in Schönberg glaubt. Denn der Standort mit Nähe zu Wismar, Schwerin, Lübeck und Hamburg sei sehr attraktiv.

Was Schönberg auszeichnet und wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt, das hatte zuvor Bürgermeister Lutz Götze (SPD) in seiner kurzen, aber sehr direkten Rede unter dem Motto „Danke und Bitte“

umrissen. So hob er das Engagement der Abgeordneten und berufenen Bürger aller Fraktionen hervor, die sich trotz der beruflichen und familiären Aufgaben die Zeit für Sitzungen, Beratungen und eine intensive Ausschussarbeit nehmen.

Deutlich widersprach Götze der landläufigen Meinung, die Mitarbeiter des Amtes Schönberger Land würden ähnlich wie die aus dem Radio bekannten „Musterbeamten“ Baumann und Clausen agieren. „Ohne die Arbeit dieser Mitarbeiter hätten wir in den vergangenen zwei Jahren keine Fördermittel in Höhe von rund drei Millionen Euro erhalten, wäre das Kochsche Haus nicht fertig und es gäbe auch keine Sanierung der Sporthalle in der Dassower Straße“, stellte das Schönberger Stadtoberhaupt klar.

Unerwähnt ließ Götze auch nicht den Einsatz von Bürgern, die in Vereinen tätig sind und auf diese Weise das Leben in Schönberg bereichern. Als Beispiel nannte er hier unter anderem die sehr gut besuchten Auftritte der Schönbarger Späldäl und den Verein „Unternehmen für Schönberg“, der zum Beispiel unkompliziert Feste wie das Aufstellen des Mai- und des Weihnachtsbaumes durchführte.

Eine besondere Würdigung erfuhr Reinhard Zillmer. Aus den Händen des Bürgermeisters erhielt der Moderator und Fotograf vieler Veranstaltungen für sein unermüdliches Wirken eine Urkunde und eine Anstecknadel der Stadt Schönberg.

Bei Schnittchen, Sekt, Saft oder auch einem Glas Bier richtete Götze auch einige Bitten an die Gäste und alle anderen Bürger von Schönberg. Sie bat er, sich in das 800-jährige Jubiläum im Jahr 2019 mit Vorstellungen und Ideen einzubringen. Und im Namen der Pastorin Wilma Schlaberg warb er um Unterstützung für das Anschaffen einer der noch fehlenden Glocken in der St.-Laurentius-Kirche, die während des 1. Weltkrieges entfernt worden war.

Musikalisch begleitet wurde der Schönberger Neujahrsempfang durch eine Band vom Blockbräuhaus Hamburg. Sie spielte unter anderem New-Orleans-Musik.

Dirk Hoffmann

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