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Nordwestmecklenburg Granaten am Strand von Boltenhagen
Lokales Nordwestmecklenburg Granaten am Strand von Boltenhagen
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22:02 29.12.2015
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Am 1. Juni

wurde der Strand westlich der Seebrücke von Boltenhagen teilweise gesperrt. Denn der Munitionsbergungsdienst begann damit, den Strand des Ostseebads nach Granaten abzusuchen. Grabungen bis zu etwa einem Meter Tiefe wurden vorgenommen. Mit Erfolg: Bis zum Ende der Aktion, 18 Tage später, wurden insgesamt 178 Kilogramm Munition, darunter 30 Granaten, Zünder und Patronen entdeckt und entfernt. Nach einem Sturm Ende 2014 waren die ersten Munitionsreste am Strand gefunden worden. Unklar war zunächst, ob die Munition durch die zuvor vorgenommene Aufspülung des Strandes nach Boltenhagen gelangte oder die Spülungen die Überreste aus dem Krieg an die Oberfläche beförderten. Nachdem aber bekannt wurde, dass am Strand von Boltenhagen munitionsverseuchter Sand aufgespült worden war, musste sich Umweltminister Till Backhaus (SPD) Kritik stellen. Schließlich räumte er Widersprüche ein. Obwohl der Trollegrund vor Kühlungsborn als „munitionsverseucht“ gilt, war dort Sand entnommen und aufgespült worden.

LN

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