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Nordwestmecklenburg Großes Buddeln am Strand: Berliner holen sich den Sieg
Lokales Nordwestmecklenburg Großes Buddeln am Strand: Berliner holen sich den Sieg
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21:19 07.05.2016
So sehen Sieger aus: Mit ihrem Wal konnten die Berliner die Jury überzeugen. Quelle: Fotos: Steffen Oldörp

Neuer Rekord beim Sandburgenwettbewerb in Boltenhagen: 45 Teams gingen gestern am Strand des Ostseebades an den Start. Im vergangenen Jahr waren es 37. Aber letztlich konnte nur eines gewinnen, und das war in diesem Jahr Familie Tiedge aus Berlin. Sie formten aus dem Strandsand einen Wal, der eine Fontäne spritzt. Die Jungs der Familie waren für das Bauen zuständig, die Frauen für die Deko. Für ihren Wal hatte die Familie extra eine Bauzeichnung angefertigt — und wurde dafür auch mit dem Sieg belohnt.

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Neuer Rekord: Der Sandburgenwettbewerb in Boltenhagen zählte 45 Teams / Start in die Badesaison wurde außerdem mit einem Konzert und einer Lasershow gefeiert.

„Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet“, jubelte Caroline Tiedge. „Wir haben uns Mühe gegeben, wir wollten Spaß haben. Aber dass wir hier gewinnen, das ist das wahnsinnigste Erlebnis in Boltenhagen, das wir haben konnten. Darüber freuen wir uns riesig.“

Die Freude war auch bei Kurdirektorin Claudia Hörl groß — wegen der vielen Teilnehmer. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte sie strahlend. Sie und drei weitere Mitglieder der Kurverwaltung hatten die Qual der Wahl, mussten entscheiden, wer seine Ideen am besten umgesetzt hat. Eimer und Schaufel hatten die Organisatoren gestellt. Baumaterialien wie Sand und Wasser waren am Strand reichlich vorhanden. Und weitere Hilfsmittel wie Maurerkellen und Reibebretter sowie Dekorationen waren ausdrücklich erlaubt.

Völlig unvorbereitet aber nicht weniger kreativ als die Siegerfamilie gingen die Familien Blasko und Steinert aus Chemnitz in den dreieinhalbstündigen Wettbewerb. Für ihr Bauwerk, die Festung Königstein bei Dresden, hatten sie vorher nicht geübt. Begründung von Stefan Blasko: „Weil wir auch so gut genug sind.“

Henrik Fuhrwerk war vor zwei Jahren schon einmal beim Wettbewerb in Boltenhagen. „Das hat uns so gut gefallen, dass wir wiederkommen mussten", so der 32-Jährige. Unterstützung für den Bau eines Wohnzimmers hatte er von drei befreundete Familien. Mit acht Erwachsenen und sechs Kindern saßen die Touristen aus Niedersachsen gegen 14.30 Uhr in ihrem fertigen Wohnzimmer mit einem deutlichen Hinweis, wer eintreten durfte: Achtung: Zutritt nur für VIP‘s.

Das große Buddeln fand nicht nur in Boltenhagen statt, sondern mit Kühlungsborn, Graal-Müritz, Nienhagen und der Insel Poel auch in anderen Ostseebädern. Für Kurdirektorin Claudia Hörl ein gelungener Einstieg in die Strandsaison, der abends noch mit einem Konzert und einer Lasershow gefeiert wurde.

Von Steffen Oldörp

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