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Nordwestmecklenburg Grundstein für neue Jobs gelegt
Lokales Nordwestmecklenburg Grundstein für neue Jobs gelegt
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20:33 30.05.2018
In ungewohnten Rollen: Julianne Utz (r.), Nicole Eggert (2. v. r.) und Uwe Blaumann (2. v. l.) legen gemeinsam mit Landrätin Kerstin Weiss den Grundstein für ein neues Werk von Palmberg. Beratend zur Seite stehen SZ-Bau-Geschäftsführer Detlef Zaharzewski (r.) und Polier Steffen Berg. Quelle: Foto: Jürgen Lenz
Rehna/Schönberg

Die Palmberg Büroeinrichtungen und Service GmbH beschäftigt immer mehr Mitarbeiter. 512 Frauen und Männer waren zu Beginn des Jahres beim Schönberger Vorzeigeunternehmen in Lohn und Brot. Das war zu diesem Zeitpunkt Rekord. „Jetzt sind es 530“, sagte gestern Geschäftsführer Uwe Blaumann. 40 bis 50 Mitarbeiter wird Palmberg in einem neuen Werk in Rehna beschäftigen. Den Grundstein dafür legten Uwe Blaumann und die beiden weiteren Geschäftsführerinnen Nicole Eggert und Julianne Utz gestern gemeinsam mit Landrätin Kerstin Weiss (SPD).

Wie berichtet, kündigte Uwe Blaumann nach dem Rekord von 96,5 Millionen Euro Umsatz in 2017 für 2018 an: „Die 100 Millionen wollen wir knacken. Alles andere wäre unsportlich.“ Wird Palmberg dieses Ziel erreichen? Wie sieht’s aus? „Gut“, antwortete der Geschäftsführer und Unternehmensgründer gestern. „Wir sind voll auf Kurs.“

In das neue Werk investiert Palmberg mehr als ursprünglich vorgesehen: neun statt sieben Millionen Euro. Es werden dort mehr Maschinen eingesetzt als zunächst geplant. „Wir rüsten unser Produktportfolio auf“, erklärt Nicole Eggert. Palmberg will mit dem neuen Werk vor allem der immer größer werdenden Nachfrage der Kunden nach „akustisch wirksamen Komponenten“ gerecht werden. Mehr denn je ist in Büros erwünscht, was Schall schluckt: Stellwände, Tischaufsätze, Wandabsorber, Deckenabsorber – alles, was für eine optimale Raumakustik nötig ist. Das Ziel: „Ein ideales Miteinander von Kommunikation, Kreativität und Konzentration.“ Im Angebot hat Palmberg die Komponenten bereits. Durch das neue Werk wird das Unternehmen seine Produktionskapazität und Vielfalt in diesem Marktsegment deutlich erweitern. Uwe Blaumann kündigte gestern an: „Wir werden auf jeden Fall in diesem Jahr mit den neuen Maschinen einziehen.“ Mit dem Werk in Rehna schafft Palmberg 5025

Quadratmeter Produktionsfläche sowie 650 Quadratmeter Büro- und Ausstellungsfläche.

Landrätin Kerstin Weiss sagte gestern: „Ich freue mich, dass die Firma Palmberg weiter expandiert.“ Das stetige Wachstum hat Detlef Zaharzewski als Auftragnehmer mitverfolgt. Seit 1999 lagen alle Neubauvorhaben von Palmberg in seiner Verantwortung. Blaumann lobte gestern die Zuverlässigkeit des Unternehmens SZ-Bau, für das Zaharzewski als Geschäftsführer arbeitet. Zaharzewski lobte seinerseits die Zusammenarbeit mit Palmberg und der Kreisverwaltung, die für eine sehr schnelle Baugenehmigung gesorgt habe.

Palmberg entschied sich für den Standort Rehna, Am Kastaniengrund 1-2, weil in Schönberg kein geeignetes Grundstück in der gewünschten Zeit zur Verfügung stand. Wie haben Schönberger darauf reagiert?

Nicole Eggert berichtete gestern: „Viel Verständnis wurde uns entgegengebracht.“

Im Rehnaer Gewerbegebiet Nord haben sich bisher elf Firmen niedergelassen. Diese Bilanz zog Bürgermeister Hans-Jochen Oldenburg (Alternative Wählergemeinschaft) gestern auf Anfrage. Er betonte:

Der Quadratmeterpreis von 19 Euro ist vergleichsweise günstig. 3,5 Hektar seien noch verfügbar.

Größter Arbeitgeber im Rehnaer Gewerbegebiet Nord ist die Firma Awek Protech. Das Unternehmen für Kabelkonfektion, Kabelbäume, Nutenprofile und Nocken beschäftigte nach eigenen Angaben über 70

Mitarbeiter.

Jürgen Lenz

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