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Nordwestmecklenburg Günter Pormetters gewürdigt
Lokales Nordwestmecklenburg Günter Pormetters gewürdigt
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20:24 28.04.2018
Dassows amtierende Bürgermeisterin Annette Pahl bedankt sich bei Günter Pormetter für sein Engagement. Quelle: Foto: Dirk Hoffmann
Dassow

Sonst sind es seine Schützlinge, die bei Wettkämpfen auf dem Treppchen stehen und geehrt werden. Am Donnerstagabend war es Judo-Trainer und Sektionsleiter Günter Pormetter selbst, der viele Glückwünsche entgegennahm. Vor seinem Wohnortwechsel nach Warnemünde wurde er als Ehrenmitglied im Breitensportverein (BSV) Dassow aufgenommen. Mit der Auszeichnung würdigt der BSV das Engagement Pormetters, wie die Vorsitzende Nadine Fauth bei der Übergabe der Urkunde in der Dornbuschhalle erklärte. „Ich konnte mich immer auf dich verlassen“, so Fauth. Zuvor hatte es von Annette Pahl viel Lob gegeben. Die amtierende Bürgermeisterin bedankte sich mit einem Präsent für den Einsatz des heute 66-Jährigen. 1979 hatte Pormetter im Alter von 28 Jahren beim ASV Schönberg/Selmsdorf mit dem Judo-Sport begonnen. Sein damaliger Trainer war Eberhard Höppner, der ihm auch die Graduierungen vom gelben bis zum grünen Gürtel abnahm.

1984 gründete Pormetter in Dassow eine Sparte Judo unter dem damaligen Verein Dynamo Grevesmühlen. Dort übernahm er erstmals als Trainer das Zepter. Gerne erinnert sich Pormetter daran zurück, wie seine Schützlinge sogar im DDR-Maßstab für Furore sorgten. Hier nennt er unter anderem Beate Schlender, die jeweils eine Bronzemedaille bei der DDR-Meisterschaft und bei der DDR-Spartakiade erkämpfte. Ebenfalls auf dem Podium stand sein Sohn René als Dritter bei den nationalen Titelkämpfen. Auch nach der Wende hielt Pormetter den Judo-Sport in Dassow am Leben. Seine Schützlinge blieben erfolgreich. Mehrere Landestitel gingen auf das Konto der Judoka aus der Stepenitzstadt. Unter ihnen befanden sich auch die Zwillinge Roman und Jens Schuld.

Aktuell ist es die U-15-Kämpferin Lara-Sophie Präkelt, die als Landesmeisterin und Dritte bei den nordostdeutschen Meisterschaften besonders erfolgreich ist, wie Günter Pormetter erzählt. Er selbst hatte in den 1980er Jahren auf Kreisebene im Männerbereich gekämpft. 2014 wurde er Dritter bei den deutschen Meisterschaften der Ü 30 in Neuhof.

Dirk Hoffmann

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