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Nordwestmecklenburg Hansa: DFB will Geisterspiel, Verein schließt Südtribüne
Lokales Nordwestmecklenburg Hansa: DFB will Geisterspiel, Verein schließt Südtribüne
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14:01 08.01.2013

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fordert nach den Ausschreitungen im Heimspiel gegen den FC St. Pauli (1:3) ein sogenanntes Geisterspiel für den Zweitligisten Hansa Rostock. Das teilte der DFB am Donnerstag mit. Bei einem Heimspiel ohne eigene Fans würde dem ohnehin klammen Verein eine sechsstellige Summe entgehen.

Hansa hat nun bis Dienstag Zeit, eine Erklärung abzugeben. Wie der Verein mitteilte, werde der Vorstand „intern prüfen“, ob der Klub dem Strafantrag zustimmt. Betroffen wäre das Heimspiel, das auf ein rechtskräftiges Urteil folgt, also voraussichtlich die Partie gegen Dynamo Dresden am 18. Dezember.

Nach einem Gespräch mit Innenminister Lorenz Caffier (CDU) will der FCH die Südtribüne der

DKB-Arena mit sofortiger Wirkung schließen.

Auch der Innenausschuss des Landtags hat am Donnerstag die Fanpolitik des Vereins kritisiert. „Es scheint wenig erfolgreich zu sein, dass der hauptamtlich bestellte Fanbeauftragte zugleich Vorsitzender des Dachverbandes der Rostocker Ultras ist“, sagte der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Wolfgang Waldmüller.

Der SPD-Abgeordnete Manfred Dachner forderte eine schnellere und konsequentere Bestrafung gewalttätiger Chaoten an. Er warnte zugleich davor, dem FC Hansa Rostock die alleinige Schuld an den Krawallen zu geben.

Während der Begegnung am 19. November hatten Rostocker Fans Feuerwerkskörper in den Gästeblock geschossen und so eine Spielunterbrechung provoziert. Zuvor hatten Pauli-Anhänger Pyrotechnik und Knallkörper gezündet. Insgesamt wurden rund um das brisante Nord-Derby zehn Personen verletzt, darunter acht Polizisten. Gegen 33 Randalierer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

LN

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