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Nordwestmecklenburg Hochbetrieb in den Ferien: Schulen werden flott gemacht
Lokales Nordwestmecklenburg Hochbetrieb in den Ferien: Schulen werden flott gemacht
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21:10 25.07.2018
Grevesmühlen/Boltenhagen

Sommer, Sonne – Sanierungszeit. In den Schulen in Nordwestmecklenburg ist mächtig Hochbetrieb. Die größten Baumaßnahmen in den Sommerferien stehen mit mehr als 204000 Euro in der Grundschule in Boltenhagen und mit mehr als 90000 Euro in der Regionalen Schule mit Grundschulteil in Proseken an. Nachgerüstet wird in beiden Einrichtungen in Sachen Brandschutz. Hauptsächlich geht es in der Grundschule Boltenhagen um den Einbau einer Brandmeldeanlage zur Überwachung aller Flucht- und Rettungswege. Außerdem sollen die Treppenräume in dem 1956 erbauten Gebäude gegen Feuer und Qualm gesichert und mit direkten Ausgängen ins Freie versehen werden. Auch sich öffnen lassende Fenster sollen in den Treppenhäusern nachgerüstet werden. Der Festsaal und die DLRG-Unterkünfte im Dachgeschoss sind von den Arbeiten am Brandschutz ausgenommen. Mit einer Brandverhütungsschau des Landkreises wurden auch an der Prosekener Schule Mängel festgestellt. In einem ersten Bauabschnitt sind bereits Brandschutztüren eingesetzt worden. Nun muss ein zusätzlicher Fluchtweg geschaffen werden. Eine Maßnahme, die sehr zeit- und arbeitsintensiv ist. Bis zum Schulbeginn soll aber alles erledigt sein, heißt es aus dem Bauamt im Grevesmühlener Rathaus.

An der Regionalen Schule in Klütz und der Grundschule in Kalkhorst werden in diesen Sommerferien nur die regelmäßig stattfindenden Renovierungen durchgeführt. Für die Klützer Schule wird aber bis zum nächsten Jahr ein Brandschutzkonzept erarbeitet. Daraus wird sich ergeben, welche Arbeiten im nächsten oder übernächsten Jahr dort anstehen. Fest steht schon jetzt: An der Kalkhorster Schule soll im kommenden Jahr die Außenfassade instandgesetzt werden. Fast 50000 Euro nimmt die Stadt Grevesmühlen für Arbeiten in der Grundschule „Am Ploggensee“ in die Hand. Die Einrichtung erhält unter anderem eine neue Hausanschlussstation, die 80 Prozent der der Gesamtkosten ausmacht. Hinzu kommen Malerarbeiten und die Sanierung des Fußbodens im Lehrerzimmer, in einem Klassenraum und im Raum für die Schulsozialarbeiter. „Wir wollten auch die Überdachung auf dem Schulhof streichen lassen“, berichtet Bauamtsmitarbeiterin Annette Kutschera. Da die Arbeiten sehr aufwendig sind, war der Auftrag letztlich zu kostenintensiv. Zunächst ist das Vorhaben von der Liste gestrichen worden, nicht zuletzt auch weil es Pläne für einen neuen Schulcampus in der Nähe gibt.

Eher ruhig wird es in den Ferien an der Grundschule „Fritz Reuter“ in Grevesmühlen. Dort stehen nur in zwei Klassenräumen Malerarbeiten an. Über den Schulförderverein finanziert die Einrichtung aber einen Sandkasten auf dem Schulhof, der noch in den Ferien vom städtischen Bauhof aufgestellt wird.

Nach dem Großprojekt in den vergangenen Sommerferien an der Regionalen Schule „Am Wasserturm“ in Grevesmühlen – unter anderem wurde das Dach des Foyers erneuert – erhält der Eingangsbereich nun eine neue Decke. Die jetzige ist durch Regenwasser, das vor der aufwendigen Sanierung im vergangenen Jahr durchtropfte, in Mitleidenschaft gezogen worden. Zeitgleich wird dort in eine neue Beleuchtung investiert.

Jana Franke und Malte Behnk

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