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Nordwestmecklenburg Hortbetreuung in den Ferien bleibt vorerst wie sie ist
Lokales Nordwestmecklenburg Hortbetreuung in den Ferien bleibt vorerst wie sie ist
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20:14 23.11.2016

. Der Hort der Kita „Am Lustgarten“ in Grevesmühlen wird auch künftig in den Ferien in der Zeit von 7 bis 16 Uhr geöffnet haben. Außerdem besteht für Eltern weiterhin die Möglichkeit, ihr Kind zwischen 7 und 9 Uhr in die Einrichtung zu bringen. Beides hat der Kultur- und Sozialausschuss der Stadt Grevesmühlen auf seiner Sitzung bis auf Widerruf beschlossen.

Die Öffnungszeiten sind ein Kompromiss aus den Forderungen der Eltern und den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Immer wieder hatten Eltern in den vergangenen Jahren die Schließ- und Öffnungszeiten des Horts kritisiert. Für berufstätige Väter und Mütter waren die Bedingungen kaum praktikabel. Bis vor kurzem konnten Kinder bei einer Ganztagsbetreuung in den Ferien nur von 7.30 bis 13.30 Uhr in den Hort in der Kita „Am Lustgarten“ in Grevesmühlen gehen. Teilzeitkinder mussten bereits nach drei Stunden, also spätestens um 10.30 Uhr, wieder abgeholt werden.

Die Eltern votierten gegen diese Regelung. Sie wollten, dass der Hort dieser Kita in den Ferien länger geöffnet hat, zumal das in der Schulzeit ja auch praktiziert wird. Der Frühhort hat dann von 6.30 bis 7.30 Uhr geöffnet, danach dann wieder von 11.10 bis 17.10 Uhr. Und wem das nicht ausreicht, der kann eine Spätbetreuung bis 18 Uhr in Anspruch nehmen.

Nach einer Elternvertretersitzung im April dieses Jahres wurden der Stadt längere Öffnungszeiten und eine flexible Ankunftszeit vorgeschlagen. Zumal die Eltern auch ein Recht auf eine längere Betreuungszeit – für Teilzeitkinder 4,5 Stunden und für Ganztagskinder 7,5 Stunden – hätten, so die Elternvertretung. Vorgeschlagen wurde der Stadt ein Testlauf in den Sommerferien, um zu sehen, wie dieses Angebot von den Eltern angenommen wird. Der Kultur- und Sozialausschuss als der zuständige Fachausschuss stimmte diesem Vorschlag zu und der Testlauf wurde durchgeführt.

„Es wurden deutlich mehr Kinder zur Betreuung gebracht“, erklärte Kita-Leiterin Doreen Hintz gegenüber dem Ausschuss. In den Sommerferien waren es bis zu 48 Kinder und in den Oktoberferien bis zu 29 Kinder und damit durchschnittlich 15 mehr als vorher.

Bei den Eltern sind die veränderten Öffnungszeiten durchweg positiv aufgenommen worden, so das Fazit der Kita-Leiterin. Kritisiert wurde, dass sie erst so spät davon erfahren hatten. Erst im Mai waren die Aushänge gemacht worden. Viele Eltern konnten dann ihren Urlaub nicht mehr anders planen. „Den Urlaub müssen die Eltern in den Betrieben ja schon im Vorjahr einreichen“, so die Vorsitzende der Elternvertretung, Nicole Oeberst. Außerdem betonte sie, dass man vor allem flexible Öffnungszeiten brauche.

„Ich bin sehr beeindruckt, wie die Kita-Leitung das mit dem vorhandenen Personal geschafft hat. Es war eine gute Aktion. Wir sollten die Elternwünsche ernst nehmen“, erklärte Ausschussmitglied Hans-Joachim Schönfeldt (SPD). Seinem Vorschlag, die Regelung einer längeren Öffnungszeit und einer flexiblen Ankunftszeit in den Ferien vorerst beizubehalten, schlossen sich die anderen Mitgliedern an.

Dirk Hoffmann

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