Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Nordwestmecklenburg Im Phantechnikum geht den Besuchern ein Licht auf
Lokales Nordwestmecklenburg Im Phantechnikum geht den Besuchern ein Licht auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:19 18.06.2016
Die Aufgabe: Alle sieben Lampen zum Leuchten bringen. Klingt einfacher, als es ist. Die Lösung: Entweder spielerisch durch das Drücken ausprobieren oder die Struktur der Schaltung erkennen und das System durchschauen. Quelle: Fotos: Vanessa Kopp

Drücken, drehen, kurbeln, schieben, wackeln und einfach mal ausprobieren: Die neue Sonderausstellung „Phänomenale Welten“ im Wismarer Phantechnikum lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Entdeckergeist dazu ein, an interaktiven Exponaten Technik zu verstehen. „Dadurch, dass die Besucher selbst aktiv werden und Spaß dabei haben, bleibt von der Ausstellung mehr hängen“, erklärt Frank Rothfuß, Mitarbeiter des Unternehmens Euroscience aus Schleswig-Holstein, Vermieter der Exponate. 27 davon stehen den Besuchern im Technischen Landesmuseum bis Anfang September zur Verfügung. Und ausprobieren und anfassen ist hier ausdrücklich erwünscht.

Zur Galerie
Neuer Gebäudeteil im Technischen Landesmuseum in Wismar fertiggestellt / 500 Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche / Sonderschau lädt drei Monate zum Ausprobieren ein.

Mit der Eröffnung der Sonderausstellung vor wenigen Tagen wurde auch die Fertigstellung des neuen Gebäudeabschnitts gefeiert. Dadurch stehen dem Museum nun 500 Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung, außerdem ein Unterrichtsraum im Erdgeschoss.

Im nächsten Schritt werde noch die Außenanlage gestaltet, erzählt Museumschef Andrej Quade. „Ich freue mich, dass dieser Bauabschnitt, dieser sogenannte Stummel, nun abgerundet und somit nutzbar ist“, sagt Architekt Joachim Brenncke. „Es war ein langer und beschwerlicher Weg. Doch dadurch konnten wir mit den Kosten eine Punktlandung hinlegen.“ Bunte Quadrate schmücken die Betonwand von außen. „Das steht für Zukunftsfähigkeit und die Hoffnung, dass wir an dieser Stelle irgendwann weiterbauen können“, so der Architekt. Bisher fehlt dazu allerdings noch das Geld.

Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) zeigt sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des Museums. „Im letzten Jahr sind die Besucherzahlen gestiegen und wir sind auch in diesem Jahr auf einem guten Kurs“, sagte er bei der Eröffnungsfeier. 2012 wurde das Phantechnikum am alten Kasernenstandort der Roten Armee eröffnet. „Gut eine Million Euro wurde in den neuen Gebäudeabschnitt investiert“, berichtet Beyer. Er sehe das Museum als eine Werkstatt an, in der die Besucher ausprobieren und experimentieren können. Umso passender sei deshalb die neue Sonderausstellung. „Ich finde es phänomenal, was die kleine, aber starke Crew des Phantechnikums hier Tag für Tag leistet“, lobt er.

Nach dem Durchschneiden des roten Bandes konnten die Gäste die „Phänomenale Welten“ erforschen – mit sichtlichem Spaß. „Ich finde die Ausstellung toll“, sagt Elke Berndt. „Dadurch wird der Spieltrieb geweckt.“

Die Ausstellung

27 Exponate sind Teil der Sonderausstellung „Phänomenale Welten“ im Technischen Landesmuseum. Bis zum 4. September können Museumsgäste die Schau besuchen.

Das Unternehmen Euroscience mit Sitz im schleswig-holsteinischen Fleckeby verleiht seine Ausstellungsstücke in Deutschland und Zentraleuropa, aber auch nach New York, Island und in die Türkei.

Das Technische Landesmuseum ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.

• Internet: www.phantechnikum.de

Vanessa Kopp

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Landfrauenverein Nordwestmecklenburg feiert 25-jähriges Bestehen / Ihm gehören 300 Mitglieder an.

18.06.2016

Der Fall eines dreijährigen Jungen aus Grevesmühlen, der Mitte Mai auf Initiative des Jugendamtes in ein Krankenhaus eingeliefert worden war, sorgt auf politischer ...

18.06.2016

Das Jobcenter Nordwestmecklenburg will anerkannte Asylbewerber künftig schneller in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt integrieren.

18.06.2016
Anzeige