Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Nordwestmecklenburg Immer mehr Sportler trainieren in Vereinen
Lokales Nordwestmecklenburg Immer mehr Sportler trainieren in Vereinen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:21 06.06.2016

Die erfreulichste Nachricht bei der Mitgliederversammlung des KreisSportBundes (KSB): In Nordwestmecklenburg treiben immer mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene Sport in Vereinen. Nachdem im vergangenen Jahr die Mitgliederzahl erstmals die 20000 überstieg, konnten zu Beginn dieses Jahres mehr als 300 weitere Sportler gezählt werden. Den größten Zuwachs hatte der Rehasportverein Ploggensee in Grevesmühlen. Er bleibt mit seinen 1195 Mitgliedern der größte Verein im Landkreis und liegt in MV damit auf Platz 16. „Ziel sei es aber, noch mehr Mitglieder zu gewinnen“, sagte Sönke Hagel, Vorsitzender des KSB, am Freitagabend im Foyer der großen Sporthalle. Gut 200 von 468 Delegierten waren der Einladung zu der Mitgliederversammlung gefolgt.

Allerdings verhehlte er nicht, dass der KSB noch unter dem Landesdurchschnitt liege. Dennoch: Die stetige Arbeit, gerade in Kitas, habe sich positiv bemerkbar gemacht und soll weitergeführt werden. Derzeit sind knapp die Hälfte der Mitglieder Kinder und Jugendliche bis zum 26. Lebensjahr.

Angespannt hingegen bleibe die finanzielle Situation der Vereine. Die habe sich unter anderem auch deshalb verschärft, weil sie zum Teil deutlich mehr Geld für die Nutzung von Sportstätten ausgeben müssten. Zwar könne der KSB einen ausgeglichenen und schuldenfreien Haushalt vorlegen, wie Schatzmeister Mirko Gärber erläuterte – von den großzügigen Zuwendungen, beispielsweise von Sparkasse oder Stiftungen sowie den Geldern von Landessportbund, Landkreis und Stadt, sei am Ende aber nichts übrig. In diesem Jahr verfügt der Kreisportbund über 876 300 Euro. Landrätin Kerstin Weiss (SPD) verwies darauf, dass der Kreis für dieses Jahr gut 60000 Euro – 55000 Euro mehr als in den Vorjahren – für den Sport im Kreis in den Haushalt eingestellt habe. Das zeige, welchen Stellenwert der Sport im Landkreis habe.

Die Delegierten stimmten zudem über Änderungen der Satzung ab und sprachen sich für religiöse und weltanschauliche Toleranz sowie parteipolitische Neutralität aus. Rassismus, Verfassungs- und Fremdenfeindlichkeit solle entgegengetreten werden. Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) bedankte sich bei den Vereinen, dass sie Ansprechpartner waren, als Turnhallen für die vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen benötigt wurden.

nb

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Serie von Containerbränden in Wismar reißt nicht ab. Am Sonnabend wurden im Zeitraum von 0.28 bis 0.49 Uhr am Friedenshof mehrere Brände mitgeteilt.

06.06.2016

Am Sonnabend und Sonntag, 11. und 12. Juni, laden die Mecklenburgischen Eisenbahnfreunde Schwerin e.

06.06.2016

Fünf Orte Nordwestmecklenburgs sind für die diesjährige Aktion der Metropolregion Hamburg „99 Lieblingsplätze für Aktive“ ausgewählt worden.

06.06.2016
Anzeige