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Nordwestmecklenburg Insel Poel: In Wangern entstehen Einfamilienhäuser
Lokales Nordwestmecklenburg Insel Poel: In Wangern entstehen Einfamilienhäuser
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20:31 16.03.2016
Martin Hufmann vom Büro Stadt- und Regionalplanung Wismar.

In der Ortslage Wangern auf der Insel Poel sollen 13 bis 14 Einfamilienhäuser entstehen. Die Gemeindevertreter der Insel haben auf ihrer Sitzung in Kirchdorf einstimmig dem Entwurfs- und Auslegungsbeschluss zum Bebauungsplan zugestimmt.

Behörden und Träger öffentlicher Belange werden nun ihre Stellungnahme zu dem Plan abgeben. Stadtplaner Martin Hufmann vom Büro für Stadt- und Regionalplanung Wismar rechnet mit dem Abwägungs- und Satzungsbeschluss im Juni. Da es sich um eine reine Verdichtung im Innenbereich des Ortes handele und keine aufwendigen Erschließungsarbeiten erforderlich seien, geht er davon aus, dass noch im Sommer/Herbst Baubeginn für die ersten Häuser ist.

Noch am Anfang der Planung und komplizierter ist der Bebauungsplan „Campingplatz Timmendorf“. Zugestimmt haben die Gemeindevertreter dem Vorentwurf zum B-Plan. Martin Hufmann: „Der Campingplatz soll planungsrechtlich zukunftsfähig gemacht werden.“ Es gehe zunächst um den Einklang von Nutzungs- und Naturrecht. Für die Gemeinde stellt der Bebauungsplan aber auch den ersten Schritt für eine städtebauliche Entwicklung in Timmendorf-Dorf dar. Die Ortslage, so Martin Hufmann, soll mit einer höherwertigen Bebauung aufgewertet werden. So soll der Wohnmobilparkplatz auf der rechten Seite perspektivisch verlagert werden — und zwar auf den Campingplatz. Dafür sollen mit dem Bebauungsplan „Campingplatz Timmendorf“ die Voraussetzungen geschaffen werden.

Außerdem wurde von den Gemeindevertretern mit dem Aufstellungsbeschluss der Bebauungsplan „Ferienhausgebiet Timmendorf Strand Süd“ auf den Weg gebracht. Das Gebiet wird begrenzt durch die Straße Tau‘n Lüchttorm, den Gemeindeparkplatz (links am Ortseingang) und landwirtschaftliche Flächen. Mit dem B-Plan sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Modernisierung und ortsangepasste Erweiterung der aus DDR-Zeit stammenden Ferienhäuser geschaffen werden. Es bleibt bei der Zweckbestimmung Ferienhausgebiet. Nach Angaben von Planer Martin Hufmann geht es unter anderem um Firsthöhen, um die Grundfläche der Bebauung und um Aussagen zu Nebenanlagen. Mehrere Eigentümer wollen bauliche Änderungen vornehmen. Diese habe in der Vergangenheit der Landkreis untersagt. Darum werde jetzt der Weg über den B-Plan beschritten. Das Büro für Stadt- und Regionalplanung rechnet damit, dass bis zum Abschluss des B-Planverfahrens ein Jahr ins Land geht.

Von Heiko Hoffmann

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