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Nordwestmecklenburg Internationales Musikflair auf Schloss Bothmer
Lokales Nordwestmecklenburg Internationales Musikflair auf Schloss Bothmer
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20:34 13.07.2016
Der aus den USA angereiste Professor Reiko Füting und seine Frau Nani beim Auftritt auf Schloss Bothmer. Fotos (2): Dirk Hoffmann

Die 140 Besucher im vollbesetzten Konzertsaal von Schloss Bothmer in Klütz applaudierten. Begeistert verabschiedeten sie den aus den USA angereisten Prof. Reiko Füting und seine Frau Nani sowie den in Bad Doberan lebenden Sänger Matthias Vieweg und die aus Steffenshagen stammende und auf der Bratsche musizierende Ruth Sophie Furthmann.

Auftritt von Prof. Reiko Füting und seine Frau Nani vor 140 Besuchern / Applaus auch für Lehrerkonzert der Kreismusikschule.

Eine gute Stunde hatten diese vier Musiker in unterschiedlichen Besetzungen das Publikum geradezu verzaubert. Mit mehreren Liedern von Brahms und Schubert trafen sie den Nerv der Besucher. „Es hat mir sehr gut gefallen“, lobte die 80-jährige Ruth Apelt aus Wismar den Auftritt. Kerstin Holst (40) war extra aus Hamburg angereist. Auch sie bereute ihr Kommen nicht. Kein Wunder, denn das Publikum erlebte Musik von allerhöchster Qualität. Prof. Füting ist als Gastdozent an verschiedenen Universitäten und Musikhochschulen in Deutschland, aber auch in Ländern wie China, Kolumbien, Russland und den USA tätig. Außerdem hat er als Pianist, Komponist, Liedbegleiter und Chordirigent auch auf internationalem Parkett zahlreiche Preise und Stipendien erhalten.

Viel Lob gab es seitens der Besucher aber nicht nur für diesen sehr hochkarätig besetzten Auftritt, sondern auch für das im ersten Teil des Abends stattgefundene Lehrerkonzert der Kreismusikschule „Carl Orff“ Nordwestmecklenburg. „Ich bin beeindruckt“, erklärte der aus Halle an der Saale kommende Ulrich Müller (67). Dass auch Akteure der Kreismusikschule an diesem Abend auftreten, das war ihm vorher nicht bekannt. Umso mehr freute er sich nun, dass er diese Auftritte miterleben durfte. „Die Darbietung von Arevik Kachatryan war einfach wundervoll“, fand Sigrid Hochdörfer (73) aus Groß

Schwansee. Die armenische Musikerin hatte, begleitet auf dem Klavier von Bella Kalinowska, auf der Querflöte ein phantasievolles Stück von Francois Borne gespielt.

Begeistert waren Frau Hochdörfer und ihr Mann Detmar (75) auch von den Auftritten der anderen „Orff“-Musiker. Da gaben Johannes Daug auf dem Akkordeon, der stellvertretende Kreismusikschulleiter Hidehisa Edane auf der Posaune und Yumiko Koizumi auf der Trompete Kostproben ihres Könnens ab. Vorgestellt wurden sie und ihre Stücke wie zum Beispiel eine Romanze von Carl Maria von Weber oder eine bulgarische Suite von Vjatscheslav Semjonov von der Gesangslehrerin Relia Paul.

Angetan von diesen Auftritten war auch Roswitha Neuffer (72) aus Schöneck nahe Frankfurt am Main. Sehr interessiert verfolgte sie die Aufführungen. Auch vor dem Hintergrund, dass nach ihrer Ansicht eine Musikschule im Gegensatz zu der normalen Schule die Kinder viel besser an die Musik heranführen kann.

Apropos Kinder: Einige der jungen Zuhörer bastelten vor dem Konzert unter der Anleitung von der Museumsleiterin Nadine Schmidt ihr eigenes Instrument. Unter anderem kreierten sie aus Blumentöpfen Trommeln und aus Bambusstämmen Panflöten. dh

LN

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