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Nordwestmecklenburg Internationales Workcamp in Wismar
Lokales Nordwestmecklenburg Internationales Workcamp in Wismar
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18:15 06.07.2013
Wismar

Mittelalterfest, internationaler Tag, ein Ausflug in den Wilden Westen und der Steinzeittag — die Jugendlichen des internationalen Workcamps haben sich einiges für die Ferienkinder einfallen lassen.

In der Wagenburg am Tierpark sind die jungen Weltenbummler untergebracht, lernen von dort aus Wismar und die Region kennen und helfen dem Team vom Wismarer Kinder- und Jugendfreizeitzentrum (KJFZ), die Ferienspiele zu gestalten. Ab Montag, dem 8. Juli, sind sie in Grevesmühlen im Jugendhaus aktiv.

Vorsichtig zeigt Olive Chen aus Taiwan der kleinen Nele Knorr (9) aus Wismar, wie mit einer Nadel gefilzt wird. „Be careful with your hand“, so die 23-jährige Taiwanerin. Zum Glück hat Nele schon Englisch in der Schule und weiß, was das bedeutet. Sie soll auf ihre Hand aufpassen, denn die Filznadeln sind schmerzhaft spitz. „Wir sprechen Englisch, einige Wörter Deutsch, und viel mit Bewegungen, oder wir zeichnen was auf“, erklärt Miriam Huguet (20) aus Barcelona. Sie ist das erste Mal in Deutschland und studiert eigentlich Architektur. Sie erklärt Nadja Grumpert (9), wie man einen orientalischen Makramee-Gürtel knotet. Auf Englisch — Nadja Grumpert hat die Handgriffe schnell gelernt. Stefano Rapini (19) aus Rom hätte als Schüler eines Sprachgymnasiums für Englisch, Französisch und Deutsch mit den Kindern auch in ihrer Landessprache sprechen können.

Er kommuniziert aber internationaler — mit Fußball! Eine Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird. Vor der Torwand tobte er mit den Ferienkindern. „Mein zweites Mal beim internationalen Workcamp in Deutschland. Das sollten viel mehr Jugendliche machen, dann gäbe es weniger Vorurteile“, so der junge Mann.

Die Ferienkinder können genau diese Vorurteile abbauen. Sie schnuppern in andere Kulturen, probieren — wie beispielsweise bei einer kleinen Weltreise — Spiele, Basteleien und Tänze aus den verschiedenen Ländern aus. So lernen die Mädchen und Jungen etwa die russische Tradition des Schreibens auf Birkenrinde kennen.

Genauso Tänze aus Italien und Russland, Bewegungsspiele aus Georgien und Taiwan und das Spiel „Yutnovi“ aus Südkorea. Dazu original französische Crêpes. Und ein italienisches Tanzspiel, das ganz nebenbei die ersten italienischen Wörter vermittelt.

Nicole Hollatz

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