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Nordwestmecklenburg Internet: Schönberg setzt auf Neuanfang
Lokales Nordwestmecklenburg Internet: Schönberg setzt auf Neuanfang
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20:47 27.12.2017
Die Internetseite der Stadt Schönberg verortet das Volkskundemuseum noch in einer ehemaligen Mädchenschule am Kirchplatz. Zu finden ist es jedoch im Koch’schen Haus am Markt – seit Mai 2017. Quelle: Fotos: Jürgen Lenz

Bei Schönbergs Stadtjugendpflegerin Rabea Kielblock kann sich melden, wer Lust hat, in den Jahren 2004 und 2005 bei der Wiedereinrichtung eines Jugendcafés zu helfen. Mit dieser und ähnlich veralteten Informationen stellt sich Schönberg im Internet vor. Das soll nicht länger so bleiben, fordern nun Stadtvertreter über die Grenzen von Fraktionen hinaus. Sie sprechen sich dafür aus, zunächst 2500 Euro bereitzustellen, um neue Seiten zu erstellen und mit Inhalten zu füllen.

Die derzeitigen Seiten der Stadt sind veraltet / Ein Fachmann hat sie analysiert.

Übernehmen soll diese Aufgabe ein Profi. Wer, steht noch nicht fest. In einem sind sich die Stadtvertreter aber bereits einig. „Man kann es ehrenamtlich nicht leisten“, sagt Stephan Korn

(SPD-Fraktion) auch mit Blick auf die derzeitigen Seiten, die unter der Internetadresse www.stadt-schoenberg.de abgerufen werden können. Sie werden ehrenamtlich betreut.

Ein Schönberger erledigt das Erstellen und Pflegen von Internetseiten professionell. Thorsten Schlaberg arbeitet als Informatiker für Multimedianwendungen und Webdesign. Auf Bitten der Stadtvertreter hat er die derzeitigen Seiten von Schönberg analysiert. Er stieß auf zahlreiche Mängel. Sie betreffen nicht nur die Inhalte. Auch Technik, Layout und Navigation seien nicht zeitgemäß. Thorsten Schlaberg stellte fest: „Es gibt keine Optimierung für verschiedene Endgeräte.“ Nur auf dem Bildschirm eines PCs sind die Seiten gut zu lesen, nicht jedoch mit einem Tabletcomputer oder Smartphone.

Ein weiteres Manko, das der Fachmann festgestellt hat: Unterrubriken öffnen stets neue Fenster.

Dort stieß Thorsten Schlaberg immer wieder auf veraltete Informationen. Vor den Stadtvertretern sagte er: „Ich möchte das exemplarisch zeigen, sonst würden wir den ganzen Abend hier sitzen.“ Der Informatiker empfiehlt: „Die Webseite der Stadt Schönberg sollte in ihrer jetzigen Form umgehend geschlossen werden.“ Thorsten Schlaberg stellte mehrere Alternativen vor: eigene Seiten mit eigenem Layouts erstellen, wie es die Nachbargemeinde Selmsdorf macht, oder die vorhandenen Strukturen der Amtsseite www.schoenberger-

land.de nutzen, wie es Dassow macht. Ein Vorteil der zweiten Variante sei „eine Win-Win-Situation für Stadt und Amt“: Die Stadt könnte sehr schnell auf bereits existierende Seiten des Amtes zugreifen und Informationen der Stadt würden auch auf der Amtsseite erscheinen.

Jürgen Lenz

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