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Nordwestmecklenburg Kein Plan zur Fortführung
Lokales Nordwestmecklenburg Kein Plan zur Fortführung
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21:17 24.09.2013

Der Kompetenzagentur und den Projekten „Zweite Chance“ sowie „Jugend stärken“ droht das Aus. Alle drei von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) getragenen Maßnahmen sind nur dank öffentlicher Gelder möglich. „Die Förderung durch den europäischen Sozialfonds (ESF) endet aber am 31. Dezember und bis zum heutigen Tag haben wir keine Aussage, was wird“, sagt Elke Gustke, Geschäftsführerin der AWO in Wismar. Hinter dem Jahr 2014 stehe ein großes Fragezeichen.

Elke Gustke ist stolz darauf, was mit den drei Jugendprojekten erreicht wurde: „Wir haben ein gutes Netzwerk aufgebaut, holen problematische Jugendliche schon in den Klassen sechs und sieben ab und begleiten sie bis in den Beruf.“ Die AWO-Geschäftsführerin, die seit 20 Jahren im sozialen Bereich tätig ist, befürchtet, dass beim Aus der Projekte „alles für die Katz‘ war“. Sie schüttelt den Kopf: „Was mich so erschüttert, ist dass sich anscheinend keiner Gedanken gemacht hat, wie es weitergehen soll.“ Denn, dass ESF-Mittel nur bis Ende dieses Jahres gezahlt würden, sei seit Jahren bekannt gewesen.

Unverständlich ist für Elke Gustke zudem, dass bei geförderten Arbeitsplätzen massiv gekürzt wurde. „Die Beschäftigten, die wir in zwei Maßnahmen haben, haben alle einen erhöhten Betreuungsbedarf“, sagt sie. Doch sei es gelungen, den Frauen und Männern ein Stück Normalität zurückzugeben. „Wenn das jetzt wegfällt, hängen sie wieder zu Hause mit dem Kissen auf dem Fensterbrett“, befürchtet Elke Gustke.

sk

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