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Nordwestmecklenburg Kein Platz für das Raubtier
Lokales Nordwestmecklenburg Kein Platz für das Raubtier
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20:30 02.03.2018

Wölfe in Nordwestmecklenburg? Dafür reicht definitiv der Platz nicht. Auch wenn wir eines der am dünnsten besiedelten Länder Deutschlands sind, für ein Raubtier wie den Wolf reicht die Region schlichtweg nicht. Wälder, die sich vor Jahrhunderten über viele Kilometer erstreckten, Rückzugsorte boten, gibt es längst nicht mehr. Die A 20 engt die Wanderwege zum Korridor ein, und auch wenn es genügend Wild gibt, Schafsherden sind eine leichtere Beute als Rehe. Die Tatsache, dass Wölfe nicht bejagt werden dürfen, dürfte langfristig gesehen, fatale Folgen haben. Tiere lernen, bisweilen schneller als es dem Menschen lieb ist. Ohne den regulären Jagddruck – was hält die Wölfe von Ställen und menschlichen Behausungen fern? Natürlich ist es völlig überzogen, wenn Spaziergänger aus Angst vor dem Wolf nicht mehr in den Wald gehen. Aber er ist nunmal ein Raubtier, das in unserer Region seit etlichen Jahrhunderten nicht mehr Zuhause ist. Das muss man nicht gut finden, aber man sollte es akzeptieren.

LN

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