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Nordwestmecklenburg Kennenlernen, Kontakte knüpfen und ein Netzwerk bilden
Lokales Nordwestmecklenburg Kennenlernen, Kontakte knüpfen und ein Netzwerk bilden
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19:15 28.09.2016
Etwa 60 Unternehmer kamen zum IHK-Herbsttreff in die Norddeutschen Kaffeewerke GmbH nach Upahl. Fotos (4): Dirk Hoffmann

Einige Unternehmen existieren nur wenige Kilometer entfernt voneinander. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie sich auch kennen. Da kommt es dann auch mal vor, dass Aufträge an auswärtige Firmen vergeben werden, obwohl das ein Betrieb ganz in der Nähe auch leisten könnte. Das meint Uwe Landt, Leiter der Serviceagentur für Umwelttechnik in Dassow. Dass sich Unternehmen untereinander kennenlernen und miteinander vernetzen, ist für den 58-Jährigen umso wichtiger. Er war einer von etwa 60 Teilnehmern des Herbsttreffs, zu dem die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Schwerin am Dienstagabend Unternehmerinnen und Unternehmer der Region in die Norddeutschen Kaffeewerke GmbH nach Upahl eingeladen hatte.

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60 Teilnehmer beim IHK-Herbsttreff bei Norddeutschen Kaffeewerken GmbH in Upahl / Fachkräftemangel und zu wenig Auszubildende machen Unternehmen zu schaffen.

Tag für Familienangehörige bei den Kaffeewerken

Die Norddeutschen Kaffeewerke GmbH in Upahl laden am 1. Oktober von 10 bis 14 Uhr Mitarbeiter und Familienangehörige zu einem bunten Tag mit Werksführungen, Hüpfburg, Zauberer und Kinderspielen ein. Außerdem wird eine Barista-Schulung zu Passion for Coffee angeboten. Für Essen und Getränke ist mit Spanferkel und anderen Leckereien ebenfalls gesorgt.

Mit anderen Unternehmen ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen, dazu bieten nach Meinung von Ronny Freitag solche Treffs beste Möglichkeiten. Der 39 Jahre alte Geschäftsführer der Schönberger Firma Mebak ist seit einiger Zeit auch Vorsitzender des internationalen Wirtschaftsausschusses der IHK. Denn auch Verbindungen ins Ausland sind für die Unternehmen wichtig.

„Es ist eine gute Veranstaltung, um Unternehmen aus der Region zu treffen“, meinte Dirk Dönges von der awekProtech GmbH aus Rehna zu dem IHK-Herbsttreff in Upahl. Gut fand der 50-jährige Geschäftsführer auch, dass die Landrätin Kerstin Weiss anwesend war. So könne man Probleme direkt ansprechen, wie Dönges erklärte.

Weiss selbst hatte die Einladung zu dem IHK-Herbsttreff gerne angenommen. „Ohne Sie wäre unsere Region erheblich ärmer“, meinte die Landrätin an die Unternehmen gerichtet. Und wo es möglich ist, da unterstütze man sie auch. Aktuelles Beispiel ist der Ausbau der digitalen Infrastruktur. Nach der Entgegennahme des letzten Fördermittelbescheids vor wenigen Tagen in Neubrandenburg stünden dem Landkreis jetzt, so Weiss, insgesamt 190 Millionen Euro für die flächendeckende Versorgung mit Breitband und mindestens 50 Mbit/sek zur Verfügung. Die Umsetzung liegt in den Händen des Landkreises.

Weiss sprach von einer dynamischen Entwicklung in der Wirtschaft, die der Landkreis genommen hat. Zu einem immer größeren Problem werde aber der Fachkräftemangel. „Da müssen wir etwas tun“, so Weiss.

Hilfen für ihre Mitglieder bietet auch die IHK an. Nach Aussage ihres Hauptgeschäftsführers Siegbert Eisenach wurden zum Beispiel zwei Technologie-Berater eingestellt, an die sich die Unternehmen auf der Suche nach Arbeitskräften wenden können.

Auch geeignete Auszubildende lassen sich heute nicht mehr so leicht wie noch vor einigen Jahren finden. So wollten beispielsweise die Norddeutschen Kaffeewerke GmbH in Upahl nach Aussage ihres Geschäftsführers Kai Wassermann die beiden Bereiche Mechatroniker und Lebensmitteltechniker zum neuen Ausbildungsjahr mit Lehrlingen besetzen. Es fand sich aber nur jemand für die Stelle des

Mechatronikerlehrlings. Wassermann lud im Anschluss an die Reden und ersten Gespräche zu einem Rundgang durch das Unternehmen ein.

Dirk Hoffmann

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