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Nordwestmecklenburg Kinder aus Flutgebieten machen Ferien in Wismar
Lokales Nordwestmecklenburg Kinder aus Flutgebieten machen Ferien in Wismar
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18:26 22.06.2013

60 Kinder aus dem Hochwassergebiet können dank Awo und Wohnungsbaugesellschaft Ferien in der Wismarer Wagenburg machen, inklusive Betreuung und Programm.

Kostenlos, wenn die Firmen und Menschen der Region helfen. „Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat einen Aufruf gestartet, den Kindern aus den betroffenen Regionen Ferienangebote zu ermöglichen“, erklärt Elke Gustke von der Awo Wismar.

Deren Team hatte auch überlegt, wie man helfen könnte. „Mit einer Ferienaktion“, so Monika Nass von der Awo. Gesagt, getan. Nun versuchen die Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit, so etwas für 60 Kinder aus den Hochwassergebieten auf die Beine zu stellen. Einen Partner hat die Awo in der Wismarer Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) gefunden und damit einen Ort für die Ferienaktion.

Die Wobau unterhält die Wismarer Wagenburg als „cooles Abenteuercamp“ für Kinder und Jugendliche. Vom 11. bis zum 15. August und vom 19. bis zum 23. August — dann sind in den Gebieten Sommerferien — könnten die Mädchen und Jungen dort einziehen, jeweils 30 Kinder können eine Ferienwoche in Wismar verbringen und Abstand gewinnen von der oft erschreckenden Situation zu Hause. „Die Auswahl und Zusammenstellung übernehmen die Awo-Verbände in den Regionen“, beschreibt Monika Nass. Das Netzwerk funktioniert. Die Arbeiterwohlfahrt würde sich um die Betreuung der Kinder kümmern, was fehlt, sind Spenden beispielsweise für Fahrkosten und die Verpflegung.

„Wir rechnen mit 10 000 Euro für die 60 Kinder“, sagt Elke Gustke. Sie hofft, dass auch das Netzwerk in Wismar funktioniert, dass beispielsweise Anbieter von Freizeitaktionen in der Hansestadt die Kinder zu sich einladen. Oder dass Unternehmen beispielsweise Lebensmittel spenden für diese Kinder, genauso brauchen sie für die Zeit an der Küste vielleicht Fahrräder. Mit denen könnten die 10- bis 14-Jährigen dann Wismar und die Umgebung erkunden.

„Ganz dringend suchen wir einen Bus, damit man mal zum Strand fahren kann“, bittet Elke Gustke. „Das ist doch Hilfe zum Anfassen, für ein konkretes Projekt“, stellt Monika Nass fest. Sie werden in der nächsten Zeit die Unternehmen der Region direkt ansprechen.Kontakt: ☎ 0 38 41/7 10 00, E-Mail: info@awo-wismar.de

N. Hollatz

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