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Nordwestmecklenburg Kinderarmut über Durchschnitt
Lokales Nordwestmecklenburg Kinderarmut über Durchschnitt
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18:21 20.02.2016

Die Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern ist gesunken, liegt aber deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Wie das Sozialministerium in Schwerin unter Hinweise auf Erhebungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung mitteilte, waren im Jahr 2014 noch 26,9 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren von Armut betroffen. Das heißt, sie lebten in Familien deren Nettoeinkommen 60 Prozent des deutschen Durchschnittswerts nicht überschritt. Für eine Familie mit zwei Kindern lag die Armutsgrenze laut Stiftung bei knapp 2000 Euro.

Wie aus der Statistik weiter hervorgeht, hatte die sogenannte Armutsgefährdungsquote im Nordosten 2013 noch bei 33,2 Prozent gelegen. Das war nach Bremen der zweithöchste Wert aller 39 untersuchten Regionen. 2014 lag Mecklenburg-Vorpommern fast gleichauf mit Berlin und dem Großraum Leipzig vor Sachsen-Anhalt und Bremen, das weiter Schlusslicht war. Zahlen für 2015 liegen noch nicht vor.

Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) zeigte sich sich erfreut über die Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern, zu der mehrere Faktoren beigetragen hätten. „Vor allem der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt hat sich auf die Armutsgefährdung ausgewirkt. Kinder, die von Armut gefährdet sind, profitieren davon, wenn ihre Eltern wieder Arbeit finden“, sagte Hesse. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften und Hartz IV-Empfänger sei deutlich gesunken. Auch davon würden Kinder profitieren.

LN

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