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Nordwestmecklenburg Klütz hat neues Stadtmobiliar
Lokales Nordwestmecklenburg Klütz hat neues Stadtmobiliar
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22:13 04.01.2018
Vertreter der Stadt, des Amtes Klützer Winkel und der LGE Mecklenburg-Vorpommern haben das neue Stadtmobiliar im Ortskern von Klütz eingeweiht. Darunter waren auch moderne Fahrgaststände. Quelle: Foto: Daniel Heidmann
Klütz

Mehr Sauberkeit, ein Stück mehr Komfort und vor allem ein Schritt in die Entwicklung der Stadt Klütz ist vollbracht: Das neue Stadtmobiliar ist eingeweiht worden.

Oder anders ausgedrückt, die Stadt hat sich herausgeputzt.

Im Ortskern stehen nun 20 Bänke, 14 Abfalleimer, neun Blumenkübel und fünf Fahrradständer. Die Anschaffung wurde über die Städtebauförderung möglich, über die die Kommune in den vergangenen 25 Jahren bereits mehrere Millionen Euro für die Ortssanierung erhalten hat. Die Investition in die Erneuerung der Bänke und Serviceeinrichtungen war die vorerst letzte Maßnahme.

„Die Städtebauförderung für den Ortskern ist zum 31. Dezember 2017 ausgelaufen, und es waren noch rund 200000 Euro für private Investitionen übrig“, erklärt der Klützer Bürgermeister Guntram Jung (CDU). Doch es habe nicht so viele private Vorhaben gegeben, die Anträge fehlten. Die Stadtvertreter hatten daraufhin beschlossen, einen Teil der Fördersumme für den öffentlichen Raum zu nutzen.

„Und in den 27 Jahren der Städtebauförderung hatten wir noch nichts ins Stadtmobiliar investiert“, so Jung. Die Anschaffung der neuen Objekte kostete rund 57000 Euro.

Auch die Klützer Ortsteile sollen von der Maßnahme profitieren. Die weißen Bänke, die bisher in der Stadt standen, könnten nun an anderen Stellen installiert werden, kündigte der Bürgermeister an.

Außerdem hat Klütz nun vier neue, mobilitätsgerechte Fahrgaststände. Drei davon wurden an der Wismarschen Straße errichtet, eine am Strand an der Wohlenberger Wiek. Kostenpunkt: 65000 Euro. „75 Prozent davon hat das Energieministerium gefördert“, erklärte Jung. Die neuen Unterstände im Ortskern bestehen zum großen Teil aus Glas und unterscheiden sich im Aussehen von denen, die erst im Laufe des vergangenen Jahres in anderen Ortsteilen aufgestellt wurden. „Diese Häuschen sollen nicht dominieren und eher transparent daherkommen. Sie sollen den Charakter der historischen Gebäude nicht stören“, erläuterte Hartwig Holst, Vorsitzender des Klützer Bauausschusses.

 Daniel Heidmann

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