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Nordwestmecklenburg Klütz will den Strandparkplatz befestigen
Lokales Nordwestmecklenburg Klütz will den Strandparkplatz befestigen
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20:31 14.04.2016

Strandgäste an der Wohlenberger Wiek könnten ihre Fahrzeuge in Zukunft auf einem befestigten Parkplatz abstellen. Die Stadt Klütz plant die Schotterpiste entlang der Landstraße 01 zwischen dem Klützer Stadtteil Wohlenberg und dem Hohenkirchener Ortsteil Niendorf zu bebauen. Vorgesehen sind drei asphaltierte Abstellflächen.

Die Stadt Klütz will die Parkplätze an der Wohlenberger Wiek befestigen. Dort wird gegen Gebühr auf Schotter geparkt. Quelle: Malte Behnk

„Wir wollen das Areal ordnen und der Natur Flächen zurückgeben“, erklärt Guntram Jung (CDU), Bürgermeister von Klütz. Das Thema stand am Montagabend auch auf der Tagesordnung der Stadtvertreter. „Wir sind allerdings erst in der Planungsphase“, betont Jung. Die Planungsunterlagen seien bei Landkreis, Bau- und Umweltbehörden eingereicht worden. Nun muss zunächst eine grundsätzliche Umsetzbarkeit des Vorhabens geprüft werden. „Wir sind noch lange nicht so weit, um nach Finanzierungsmöglichkeiten zu schauen“, so Jung.

Aktuell nutzen Besucher die etwa einen Kilometer lange, unbefestigte Piste parallel zur Landstraße, um ihre Autos abzustellen. Dort sind schon jetzt Parkgebühren fällig, Innerhalb dieses Streifens könnten die drei asphaltierten Flächen entstehen. Eine ist kurz hinter dem Ortsausgang Wohlenberg geplant. Zwei weitere Parkplätze sind einige hundert Meter weiter in Richtung Wismar vorgesehen.

Zwischen diesen einzelnen Abstellplätzen sollen größere Grünflächen in Form von Salzwiesen entstehen. Obwohl damit nicht mehr die gesamte Länge der jetzigen Parkfläche zur Verfügung stehen würde, fänden laut Jung aber trotzdem ungefähr genauso viele Fahrzeuge Platz wie zum aktuellen Zeitpunkt. „Denn die Stellflächen sollen etwas tiefer verlaufen“, erläutert der Christdemokrat. Der erst 2013 gebaute Radweg bleibt so unangetastet und wird zwischen den Parkflächen und der Straße verlaufen.

Der Klützer Bürgermeister verspricht sich von der Maßnahme Vorteile bei der Strandnutzung. Außerdem könne sich die Stadt so von Flächen zurückziehen, die sie entlang des jetzigen unbefestigten Parkstreifens von privaten Eigentümern gepachtet hat, wie Jung berichtet.

Von Daniel Heidmann

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