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Nordwestmecklenburg Klützer Bauausschuss plant Bushäuschen
Lokales Nordwestmecklenburg Klützer Bauausschuss plant Bushäuschen
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20:17 11.03.2016

Gute Nachrichten für alle Fahrradfahrer. Die Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Klütz sprachen sich auf ihrer jüngsten Sitzung für einen Radweg zwischen Christinenfeld und Boltenhagen aus. „Die Erschließung ist schon lange vorgesehen“, sagte Maria Schultz, Fachbereichsleiterin Bauwesen im Amt Klützer Winkel. Jetzt soll ein Radweg gebaut werden. Etwa 1650 Meter davon gehören zum Klützer Gebiet, für die anderen 400 Meter ist Boltenhagen zuständig. Gut für die Kommunen: Die Kosten für den Weg übernimmt der Auftraggeber — die Dornier GmbH, der das Land gehört.

Das Ingenieurbüro Möller aus Grevesmühlen stellte am Donnerstagabend zwei mögliche Varianten vor, eine Asphaltstraße und einen wassergebundenen, unbefestigten Weg. Nach Schätzungen der Planer kostet die erste Variante 370000 Euro, die zweite 337000 Euro. Es sollen Fördermittel beantragt werden. „Wir sollten bedenken, dass die Stadt für die Instandhaltung zuständig ist“, sagte Ausschussvorsitzende Antje Zimmer. Das Gremium entschied sich für die in der Umsetzung teurere Version. Es gab nur eine Enthaltung. Die Stadtvertreter in Boltenhagen befassen sich in der nächsten Woche mit dem Thema.

Ein Jahr nach der Antragsstellung wurden jetzt die Fördermittel für sechs neue Buswartehäuschen im Bereich Klütz genehmigt. Mehr als 90000 Euro erhält die Stadt als Unterstützung. Die Kosten für das Projekt betragen etwa 120000 Euro. Über die Standorte stimmten die Ausschussmitglieder erneut ab. In der Boltenhagener Straße auf Höhe der Fußgängerampel sollen in Richtung Stadt und Boltenhagen Häuschen errichtet werden. Zwei weitere sind in Hofzumfelde geplant, eines in Fahrtrichtung Klütz, das andere Richtung Grevesmühlen. Außerdem bekommen Fahrgäste in Oberhof und Wohlenberg je eine neue Unterstellmöglichkeit.

Über die äußere Gestaltung waren sich die Ausschussmitglieder nicht sofort einig. Klaus Heselhaus schlug vor, jungen Architekten eine Chance zu geben und ungewöhnliche Wartehäuschen zu bauen. „Man könnte einmal vom Standard abweichen und etwas wagen.“ Das lehnten die anderen Ausschussmitglieder mehrheitlich ab. Die Wartehäuschen werden in Klinkerbauweise entstehen.

Mit einer ungewöhnlichen Idee überraschte ein Bürger in der Sitzung. Er hatte zuvor einen Antrag auf Änderung des Bebauungsplans für die Lübecker Straße gestellt. Der junge Mann plant einen Wohnmobilstellplatz im Gewerbegebiet. „Wir haben ja bisher kein großes Angebot für Camper in der Stadt“, sagte Bürgermeister Guntram Jung. „Aber wir sollten erst klären, wie so etwas planungsrechtlich umgesetzt werden kann“, sagte die Ausschussvorsitzende Antje Zimmer. Auch die Wechselwirkungen zwischen Urlaubern und den Gewerbetreibenden sollten bedacht werden. „Und wir müssen die Bürger frühzeitig einbeziehen“, sagte Heselhaus.

Von Manuela Wilk

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