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Nordwestmecklenburg Kreis arbeitet an Medien- Masterplan für Schulen
Lokales Nordwestmecklenburg Kreis arbeitet an Medien- Masterplan für Schulen
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21:10 26.01.2017
Grevesmühlen

Der Landkreis Nordwestmecklenburg arbeitet an einem Medienentwicklungsplan für die Schulen. Hintergrund ist die IT-Offensive des Bundes, die Fördermittel in Milliardenhöhe bereitstellt. Darüber informierte Sylvia Bruse, Leiterin des Kreismedienzentrums des Landkreises, die Mitglieder des Bildungs- und Kulturausschusses auf ihrer vergangenen Sitzung. „Es geht nicht nur um die Fördermittel“, führte Bruse aus. „Der Medienentwicklungsplan wird auch eine bessere Zusammenarbeit mit den Schulen auf dem IT-Gebiet gewährleisten.“

Im ersten Schritt soll der konkrete Bedarf der Schulen – an zum Beispiel elektronischen Schultafeln oder Tablet-Klassensätzen – erfasst werden. Genau wie bei den Lehrbuch-Verlagen, meinte Bruse, wissen Schulleiter und Lehrer am besten, was sie brauchen.

Der Einschätzung der Medienzentrumschefin, dass sich die kreiseigenen Schulen im Landkreis bereits auf einem guten technologischen Stand befänden, widersprachen einige Ausschussmitglieder. „Ein Problem, von dem ich aus eigener Erfahrung berichten kann, ist, dass die Hardware zu schnell veraltet“, warf Manfred Harloff (sachkundiger Einwohner) ein. Prinzipiell jedoch, so Harloff weiter, stehe er dem Projekt Medienentwicklungsplan positiv gegenüber. Ausschussmitglied Klaus Becker (CDU) regte an, die Pläne baldmöglichst in den Kreistags-Fraktionen zu diskutieren.

Auf ein anderes Problem verwies Simone Oldenburg (Die Linke): „Medienentwicklungsplan gut und schön, aber was ist mit der neuen Europäischen Datenschutzgrundverordnung, die bald auf uns alle zukommt?

Schon alleine die Schulungen dafür werden schwierig für das Schulamt zu organisieren sein.“

Das Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQNMV) – gehört zum Landesbildungsministerium – bereite bereits Weiterbildungen für Lehrer vor. „Schon jetzt ist das Institut aufgrund personeller Unterbesetzung komplett überlastet. Lehrer warten zum Teil bis zu sechs Monate auf Schulungen.“ Annett Meinke

LN

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